Gaildorf chillt 2.0: Gibt es eine Neuauflage?

An vielen Stationen konnten sich Kinder bei „Gaildorf chillt“ auf dem Kirchebger kreativ oder körperlich austoben.
Janine Höfler- „Gaildorf chillt“ fiel dem Sparzwang der Stadt zum Opfer, Kosten lagen bei 37.000 Euro.
- Eine Gruppe um Martin Zecha plant eine Neuauflage ohne Beteiligung der Stadt.
- Erste Gespräche zeigen großen Zuspruch – Fraktionen signalisierten Zustimmung.
- Ziel ist ein Familienfest mit Lernen, Genießen und Natur; Vereine wollen mitmachen.
- Öffentliches Treffen am Mittwoch, 15. April, ab 19 Uhr in der Kulturkneipe Häberlen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Schon vor der von Bürgermeister Stephen Brauer verhängten Haushaltssperre unterlag die Stadt Gaildorf dem Sparzwang. Das machte sich vor allem bei den freiwilligen Leistungen bemerkbar, etwa im Veranstaltungsbereich. Der Gemeinderat hat deshalb im Dezember entschieden, das Floßfest neu und kostengünstiger aufzuziehen. Die Gaildorfer Late Night im August und „Gaildorf chillt“ im Oktober mit verschiedenen Mitmach-Stationen für die ganze Familie auf dem Kirchberg fielen gänzlich dem Rotstift zum Opfer.
Mehrfach appellierten jedoch die Gemeinderäte an die Bürgerschaft, selbst tätig zu werden und „Gaildorf chillt“, das jährlich Kosten in Höhe von 37.000 Euro verursachte, in Eigenregie, ohne Beteiligung der Stadt, weiterzuführen.
Der Appell zeigt Wirkung. Eine Gruppe rund um Martin Zecha möchte sich einer Neuauflage annehmen. Erste Gespräche zeigten: „Der Zuspruch ist sehr groß“, berichtet Zecha. Von den Fraktionen habe er „wohlwollende Zustimmung“ erhalten. Er habe sich bereits „vage“ nach Fördermöglichkeiten erkundigt: „Ich denke, da ist einiges machbar“, ist Zecha zuversichtlich. Einen Großteil der Arbeiten können die Vereine locker in Eigenregie machen, da wir über einen recht ordentlichen Maschinenpark verfügen“, blickt Gartenbauingenieur voraus.
Engagierte Bürger gesucht
„Es soll ein Fest für die Familie werden im Sinne von Lernen, Genießen und Spaß haben im Einklang mit der Natur. Einige Vereine haben schon zugesagt, zu der Veranstaltung zu kommen, und ich freue mich über jeden engagierten Bürger, der zum Gelingen beitragen will“, ruft Zecha alle Interessierten zum Mitmachen auf.
Am kommenden Mittwoch, 15. April, findet dazu ab 19 Uhr ein öffentliches Treffen in der Kulturkneipe Häberlen statt. „Es gibt eine Menge zu bereden und dann können wir entscheiden, welchen Weg wir gehen“, sagt Martin Zecha.
