Extremsportler Adrian Luksch aus Westheim
: Rennradfahren wurde zufällig seine Leidenschaft

Adrian Luksch ist alleine dieses Jahr schon 7767 Kilometer in 300 Stunden mit dem Rennrad geradelt. Alles zum Training, denn die große USA-Tour des Westheimers steht erst noch bevor. Wie er sich motiviert, verrät er im Hohenlohe Trends-Interview.
Von
Alisa Grün
Rosengarten-Westheim
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  • Im Juli fuhr Adrian in fünf Tagen mit seinem Rennrad von Schwäbisch Hall bis nach Venedig.

    Im Juli fuhr Adrian in fünf Tagen mit seinem Rennrad von Schwäbisch Hall bis nach Venedig.

    privat
  • Schnappschuss von 2018: Von Gibraltar ans Nordkap, also rund 6700 Kilometer – Adrian Luksch ist mit dem Rad schon quer durch Europa gefahren.

    Schnappschuss von 2018: Von Gibraltar ans Nordkap, also rund 6700 Kilometer – Adrian Luksch ist mit dem Rad schon quer durch Europa gefahren.

    Archiv/privat
  • Zwischenstopp für ein Foto am Brenner: Rennradsportler Adrian Luksch hat seine Tour nach Venedig im Juli genutzt, um seinen Trainingszustand bei der Überquerung der Alpen zu testen.

    Zwischenstopp für ein Foto am Brenner: Rennradsportler Adrian Luksch hat seine Tour nach Venedig im Juli genutzt, um seinen Trainingszustand bei der Überquerung der Alpen zu testen.

    privat
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Lieber Adrian, wie schwer sind die Beine aktuell?

Wann hast du denn eigentlich mit dem Rennradfahren angefangen?

Was macht das Radfahren für dich aus und welche Sportart magst du gar nicht?

Mit dem Rennrad kommt man einfach voran und sieht viel mehr von der Gegend. Ich bin in vier Tagen ans Mittelmeer gefahren – das würde ich beim Wandern niemals schaffen. Joggen ist dagegen gar nicht mein Ding. Da komme ich gefühlt nicht vom Fleck.

Und worüber denkst du unterwegs so nach?

Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal höre ich Musik oder Podcasts. Dann schaue ich mir die Gegend an oder überlege, wie ich weiterfahre. Also langweilig wird's mir auf jeden Fall nicht.

Wie hat es sich angefühlt, als du deine Europa-Tour hinter dich gebracht hattest?

Welche Ziele schweben dir denn noch in Zukunft vor?

Gibt's noch andere?

Irgendwann will ich vielleicht mal einen Marathon laufen, auch wenn ich das Laufen hasse. Das Ultimative für mich wäre aber eine Weltumrundung mit dem Fahrrad. Dafür müsste aber natürlich alles passen: Zeit, Beruf, Sicherheitslage ...

Viele träumen ja davon, eine Alpinklettertour oder einen Marathon zu absolvieren, aber kommen einfach nicht in die Puschen. Was rätst du denjenigen?

Einfach loslegen. Man muss sich aber auch bewusst machen: Training und Feiern passen nicht zusammen. Das musste ich mir auch eingestehen. Man muss sein Ziel fokussieren und priorisieren und sich auch von anderen nicht rausbringen lassen. Sonst wird es meist nichts. Aber ich finde auch, selbst wenn man es versucht und es klappt dann doch nicht, sollte man sich unbedingt belohnen. Weil, damit hat man schon mehr erreicht, als andere, die es vermeintlich besser wissen, aber sich der Herausforderung niemals stellen würden.

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