Entscheidung auf höchster Ebene: Murrhardt ist nicht mehr im Rennen um ein Atommüllendlager

Im Gegensatz zu Murrhardt in Baden-Württemberg bleibt Sachsen-Anhalt im Rennen für ein mögliches Atommüll-Endlager: In Ahaus stehen hochradioaktive gelbe CASTOR Behälter vom Typ THTR, die aus Atomkraftwerken zwischengelagert werden.
Guido Kirchner/dpa- Murrhardt scheidet aus der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle aus.
- Die BGE stuft das Gebiet als Kategorie C ein, die geringe Eignung bedeutet.
- Aktueller Stand: weniger als fünf Prozent Deutschlands werden weiter geprüft.
- Die BGE will Ende 2027 Standortregionen an das BASE vorschlagen – Entscheidung trifft der Gesetzgeber.
- Einstufungen sind im „BGE Endlagersuche Navigator“ über die BGE-Website per Orts- und PLZ-Suche einsehbar.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Die Gemarkung der Stadt Murrhardt wird nach dem am 27. Oktober 2026 veröffentlichten Arbeitsstand der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle nicht mehr weiter betrachtet. Die BGE hat das Gebiet im Rahmen der repräsentativen vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen der Kategorie C (geringe Eignung) zugeordnet.
Aktueller Sachstand
Die BGE hat heute ihren letzten Arbeitsstand vor dem Standortregionenvorschlag veröffentlicht. Danach werden nur noch weniger als fünf Prozent der Fläche Deutschlands weiter geprüft. 2025 waren es noch rund 25 Prozent, mit denen die Gemarkung der Stadt Murrhardt weiter in der bisherigen Untersuchung war. Gebiete, die als ungeeignet oder wenig geeignet eingestuft wurden, scheiden nun aus dem weiteren Verfahren aus.
Die BGE wird Ende 2027 dem Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) ihren Vorschlag für Standortregionen zur übertägigen Erkundung übermitteln. Welche Regionen erkundet werden, entscheidet abschließend der Gesetzgeber.
Der Arbeitsstand ist im „BGE Endlagersuche Navigator“ über die Internetseite der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) abrufbar. Dort können Interessierte über die Orts- und Postleitzahlensuche die Einstufung ihrer Region einsehen.