Einst und heute im Limpurger Land (Folge 30): Eine Baustelle am Abzweig zum Gschwender Freibad

Die Badseekreuzung vermutlich in den 1970er-Jahren. Die Zufahrt zum See erfolgte damals noch anders. Zudem heißt es auf dem Hinweisschild „Freibad“.
Kurt Leibbrand- Straßenbau an der L 1080 zwischen Gschwend und Rotenhar prägte das Gebiet über Jahrzehnte.
- Heute führt ein Kreisverkehr zur Badseestraße – Anbindung an das Baugebiet „Badsee“.
- Die frühere Zufahrt zum Badsee verlief parallel zur L 1080, Ein- und Ausfahrten waren getrennt.
- Historisches Foto zeigt wohl die Verlegung eines Kanalrohrs für den Schlenkenbach.
- Alte Hinweisschilder: Verweis auf „Freibad“ und das nicht mehr bestehende Hotel-Pension-Café Hötzinger.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Kreuzung heute mit dem Kreisverkehr mit Anbindung zur Badseestraße und dahinter die Abzweigung zum Badsee.
Klaus RiederAn der Landesstraße 1080 kam es zwischen Gschwend und Rotenhar in den zurückliegenden Jahrzehnten immer wieder zu Baustellen. Mal wurde die Fahrbahn ausgebaut oder saniert, ein andermal entstanden neue Abzweigungen wie die zur Gschwender Mühle und zum Rappenhof. Zuletzt wurde ein Kreisverkehr errichtet, um die Badseestraße an das neue Baugebiet „Badsee“ anzubinden.
Die Anbindung des Badsees selbst hat sich auch verändert. Einst verlief sie von Gschwend kommend noch ein Stück leicht abfallend parallel zur Landesstraße. Wer nach Rotenhar wollte, der nutzt einen ansteigenden „Beschleunigungsstreifen“, der ebenfalls parallel zur L 1080 verlief. Heute steigt das Niveau der Zufahrt vom Badsee früher an, und es gibt nur noch eine Aus- und Einfahrt von der Landesstraße.
Das historische Foto – auf dem leider kein Aufnahmedatumnotiert ist – zeigt allerdings nicht den Bau dieser neuen Einmündung. Vielmehr dokumentiert es vermutlich die Verlegung eines neuen Kanalrohres für den Schlenkenbach unter der Landesstraße hindurch. Ins Auge stechen zudem zwei Hinweisschilder: Das untere Schild dürfte auf das Hotel-Pension-Café Hötzinger hinweisen, das heute nicht mehr existiert. Und wer damals zum Badsee wollte, musste dem Schild „Freibad“ folgen. jjs/Foto: Archiv/Klaus Rieder