Einst und heute im Limpurger Land (Folge 25)
: Darauf hat man nicht nur in Gschwend mehr als vier Jahrzehnte gewartet

Die Sanierung der Landesstraße 1150 von Wildgarten nach Kirchenkirnberg, auch als „Stoßdämpferteststrecke“ bekannt, ist fast abgeschlossen.
Von
Klaus Rieder
Gschwend
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Horlachen einst und heute 2026

Schilder mit der Aufschrift „Straßenschäden“ oder „Frostschäden“ kennen Generationen von Autofahrer, die über diesen Flickenteppich die zwischen Wildgarten und Kirchenkirnberg unterwegs waren..

Klaus Rieder
  • Landesstraße 1150 zwischen Wildgarten und Kirchenkirnberg wurde grundlegend saniert.
  • Abschluss auf dem letzten Teilstück am Montag, 31. August – nur noch Restarbeiten.
  • Strecke galt lange als „Stoßdämpferteststrecke“ mit massiven Frost- und Straßenschäden.
  • Winter verursachte tiefe Schlaglöcher, provisorische Flicken hielten selten lange.
  • Geduld der Anlieger und Fahrer zahlte sich nach Jahrzehnten des Wartens aus.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Geduld, und zwar jede Menge davon, brauchten Anlieger und Verkehrsteilnehmer an der Landesstraße 1150 zwischen Wildgarten und Kirchenkirnberg über Jahrzehnte hinweg.

Ein Vorzeigeobjekt war die Landesstraße  noch nie. Die Straße befand sich in einem so schlechten Zustand, dass Spötter bereits vor Jahren in der Walpurgisnacht zum 1. Mai Warnschilder mit der Aufschrift „Stoßdämpferteststrecke“ aufstellten. Zwar wurde das erste Teilstück im Wald irgendwann in einen zeitgemäßeren Zustand gebracht – wohl weil es gar nicht mehr anders ging. Doch einige Jahre später hat auch hier die Zeit – oder besser der Verkehr – seine Spuren im Asphalt hinterlassen.

Dennoch war dieser Abschnitt dann noch in deutlich besserem Zustand als der Teil von Ende des Waldes im Bereich des Oberen Schierhofs bis hin zur Kreisgrenze vor Kirchenkirnberg. Eine Buckelpiste mit vielen Ausbesserungsflicken war die Landesstraße 1150 schon immer. Entsprechende Schilder mit der Aufschrift „Straßenschäden“ kennen Generationen von Autofahrern,  die über diese Flickenteppiche unterwegs waren.

Marode Flicken lösen sich in nichts auf

Aber wenn diese Hinweisschilder auf die Beschaffenheit der Fahrbahn ihre Berechtigung hatten, dann besonders nach dem Winter. Dann gesellten sich noch die Schilder „Frostschäden“ dazu. Die eisigen Temperaturen hatten dafür gesorgt, dass sich die Fahrbahndecke an an maroden Flicken, die vielleicht bei nicht optimalen Bedingungen eingebaut wurden, buchstäblich in nichts aufgelöste.

Bis zu neun Zentimeter tiefe Schlaglöcher mitten auf der Fahrbahn wurden zu einer harten Probe für Felgen und Reifen –.und zu einer eine echte Herausforderung für Autofahrer, die trotz der Hinweisschilder nicht mit solchen Kratern in der Fahrbahn rechneten. Provisorische Reparaturen mit ein paar Schaufeln Asphalt hielten meist nur so lange, bis die nächsten Löcher aufrissen. Und das, obwohl bereits Anfang der 1980er-Jahre über eine Grundsanierung dieses Abschnittes der Landesstraße nachgedacht worden war.

Am  Montag, 31. August,  ist die Sanierung auf dem letzten Teilstück der Landesstraße offiziell abgeschlossen. Nur noch kleine Restarbeiten stehen dann an. Wie das Beispiel zeigt – Geduld zahlt sich am Ende eben doch aus.