Einst und heute im Limpurger Land (Folge 21)
: Die Süschala und die Firma Knoll sind längst verschwunden

Auf den Gewerbeflächen entlang der Gaildorfer Uhrlandstraße entstanden Mehrfamilienhäuser. 1986 entstand auch die neue Sporthalle.
Von
Klaus Rieder
Gaildorf
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Gaildorf 1986 - einst und heute 2026

Eine Luftaufnahme von Gaildorf aus dem Jahr 1986. In der Seestraße sind die Möbelfirma Knoll und die Süddeutsche Schaufenster- und Ladenbau GmbH zu erkennen. Gegenüber befand sich die Firma Treyz. Weitere Gewerbebetriebe in den anschließenden Straßen waren die heute noch bestehende Firma Merz, die Musterkartenfabrik und Druckerei Schwend sowie die Holzbaufirma Stephan an der Einmündung zur Karlstraße

Privat.
  • Wandel in Gaildorf: Gewerbeflächen an der Uhlandstraße wurden zu Mehrfamilienhäusern.
  • In der Seestraße verschwanden Knoll und die Süschala, später auch Aldi, Lidl und Schlecker.
  • Heute befinden sich dort Geschäfte von Lidl und NKD – frühere Industriebauten prägten die Gegend.
  • 1986 entstand die neue Sporthalle auf dem früheren Ausweichplatz in den Bleichwiesen.
  • Das 1974 errichtete katholische Gemeindezentrum am Ende der Erlenwiesenstraße wurde wieder abgerissen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gaildorf Bahnhofstraße

Die Aufnahme des Gaildorfer Bahnhofstraße vom Juli zeigt die verschiedenen Baustellen am Ortseingang.

Martin Bohn

Nur wenig hat sich aus dieser Perspektive seit dem Jahr 1986 in Gaildorf verändert – aber das gilt nur auf den ersten Blick. Beim genauen Hinsehen fallen in der Seestraße die Gebäude der traditionsreichen Möbelfirma Knoll auf. Nach einem Teilabriss zog zunächst der Gaildorfer Möbelmarkt ein, ehe das Areal komplett plattgemacht wurde, um Platz für neue Geschäftsräume von Aldi, Lidl und Schlecker zu schaffen.

Doch auch diese Gebäude sind längst wieder Geschichte: Auf aktuellen Fotos sind in diesem Bereich heute die Geschäfte von Lidl und NKD zu erkennen. Im aktuellen Foto sind in diesem Bereich die Geschäfte von Lidl und NKD zu erkennen.

Vor 40 Jahren war zudem die Uhlandstraße stark von Industriebauten geprägt. Auf der linken Seite stand die Süddeutsche Schaufenster- und Ladenbau GmbH (Süschala), gegenüber befand sich die Firma Treytz. Ende der 1980er-Jahre wurden diese Firmengebäude weitgehend abgerissen, und es entstanden moderne Mehrfamilienhäuser.

Um das Graf-Pückler-Heim gab es damals noch sehr viel freie Fläche. Am Ende der Erlenwiesenstraße ist das im Jahr 1974 errichtete und mittlerweile ebenfalls wieder abgerissene katholische Gemeindezentrum zu sehen.

Im Bereich der Bleichwiesen zeigt sich die Baustelle der neuen Sporthalle, die auf dem früheren Ausweichplatz erbaut wurde. Dort, wo damals noch Gärten lagen, schließen sich heute weitere Sportanlagen an.