Einst und heute im Limpurger Land (Folge 16): Wörlebach folgt auf Au Bürkig und Ob der Steige

Die Luftaufnahme zeigt die neue Siedlung in Großaltdorf etwa Mitte der 1970er-Jahre. Wo später die Siedlungen „Wörlebach“ und „Au Bürkig“ entstehen werden, finden sich damals noch Wiesen und Äcker.
Archiv- Gaildorf wuchs stark: Auf Wiesen und Äckern entstanden seit den späten 1960ern Wohngebiete.
- Luftbild zeigt Großaltdorf Mitte der 1970er – Teile der Hofwiesenstraße fehlten noch.
- Nördlich der Hohbühlstraße lag früher Grünland, dort entstand ab Juni 1998 „Wörlebach“.
- „Au Bürkig“ wurde ab Mitte der 1980er erschlossen, zuvor landwirtschaftliche Flächen.
- Östlicher Teil von „Ob der Steige“ war auf dem alten Foto ebenfalls noch unbebaut.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein aktueller Blick auf Großaltdorf.
Martin BohnZugegeben, die beiden Blickwinkel auf Großaltdorf unterscheiden sich deutlich, doch sie veranschaulichen die Entwicklung im Siedlungsbau von Gaildorf eindrücklich. Auf dem Schwarz-Weiß-Foto ist die Neubausiedlung von Großaltdorf aus den 1970er-Jahren zu erkennen, wobei der untere Teil der Hofwiesenstraße noch nicht erschlossen ist.
Besonders ins Auge sticht jedoch, dass sich nördlich der Hohbühlstraße damals noch Wiesen, Äcker und Streuobstwiesen erstreckten. Dort entstand ab Juni 1998 das Wohngebiet „Wörlebach“, das sich zum neuen Hauptsiedlungsgebiet der Stadt Gaildorf entwickelte.
Zuvor war ab Mitte der 1980er-Jahre bereits das Baugebiet „Au Bürkig“ erschlossen worden – auch in diesem Bereich zeigt das alte Foto noch landwirtschaftlich genutzte Flächen westlich des Friedhofs und dem einstigen Sägewerk Eichele (heute Schmitt Logistik) in der Eutendorfer Straße.
Zudem ist bei genauer Betrachtung am oberen Bildrand zu erkennen, dass der östliche Teil der Siedlung „Ob der Steige“ ebenfalls noch unbebaut war.