Einst und heute im Limpurger Land (Folge 14): Gemeinde Oberrot lässt markantes Gebäude abreißen

Das jahrelang leerstehende Gebäude in der Ebersberger Straße 1 wurde im Sommer 2008 abgerissen, nachdem die Gemeinde das Anwesen zuvor erworben hatte. Den Baum links und das anschließende Gebäude gibt es heute noch.
Archiv Peter Lindau- Gemeinde Oberrot ließ das leerstehende Gebäude Ebersberger Straße 1 im Sommer 2008 abreißen.
- Der Gemeinderat kaufte das Haus im Juni 2008 und beauftragte kurz darauf den Abbruch.
- Den Auftrag erhielt die Firma Kling aus Ellenberg, Kosten knapp 10.000 Euro – Konkurrenz teurer.
- Über die Nachnutzung beriet der Gemeinderat im Juli 2008 nach Ortsbesichtigung mit Vorschlägen.
- Heute steht an der Stelle in der Ebersberger Straße ein Wohnhaus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Heute prägt ein an gleicher Stelle gebautes Wohnhaus das Bild an der Ebersberger Straße..
Klaus RiederWer bis ins Jahr 2008 von Mainhardt kommend in Richtung Fichtenberg unterwegs war, musste Oberrot auf der alten Rottalstraße passieren – die heutige Ortstangente war damals noch nicht gebaut. So kam jeder Autofahrer an dem leerstehenden Gebäude in der Ebersberger Straße 1 vorbei, das der Gemeinde zunehmend als Schandfleck ein Dorn im Auge war – so die damalige Ansicht .
Im Juni 2008 beschloss der Oberroter Gemeinderat den Kauf des Hauses mit dem Ziel, es abreißen zu lassen. Nur wenige Wochen später folgte der nächste Schritt: Das Gremium vergab die Abbrucharbeiten an die Firma Kling aus Ellenberg. Die Kosten dafür beliefen sich auf knapp 10.000 Euro. Der nächstgünstigere Bieter hatte für dieselbe Arbeit 16.000 Euro verlangt, Bieter Nummer drei sogar 34.000 Euro. Im Anschluss wurde darüber beraten, wie die Fläche nach dem Abriss neu gestaltet werden könnte.
Schon im Juli 2008 legte der Gemeinderat das weitere Vorgehen fest. Nach einer Ortsbesichtigung zeigte Daisy Wieland von der Kommunalentwicklung verschiedene Möglichkeiten auf: Neben einer Freiflächengestaltung könnten dort auch zwei kleine Bauplätze entstehen. Vorab musste jedoch die Förderfähigkeit der Maßnahme im Rahmen des Sanierungsprogramms geprüft werden, bevor der Gemeinderat eine endgültige Entscheidung treffen wollte. Heute steht an dieser Stelle in der Ebersberger Straße ein Wohnhaus.