Einst und heute im Limpurger Land (37):: Unverstellter Blick von Dinglesmad auf Gschwend

Ein Blick über Dinglesmad nach Gschwend im Jahr 1966.
Archiv Wolfgang Pfister- 1966 bot Dinglesmad einen freien Blick auf Gschwend mit markanten Kirchentürmen.
- Der weiße Turm gehörte zur 1965 eingeweihten katholischen Kirche, der neugotische Turm zur evangelischen Kirche.
- Im Oppenland wurde Sand abgebaut, und ein Backsteinschlot prägte das Bild bis 2016.
- 2004 entstanden neue Häuser, eine Bushaltestelle und ein Gehweg; der Wettenbach ist nun begrünt.
- Aus dem ehemaligen Sandabbaugebiet wurde ein Baggersee, ein Rückzugsort für Wildtiere.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Blick vom gleichen Stundpunkt.
Wolfgang PfisterDer Blick von Dinglesmad nach Gschwend war zu Beginn des Frühjahrs 1966 noch unverstellt. Etwas rechts der Bildmitte dominieren die Kirchtürme. Weiß ist der Turm der erst im Jahr zuvor eingeweihten katholischen Kirche. Dahinter ist die Spitze der evangelischen Kirche mit dem neugotischen Turm von 1863 zu erkennen, der 1968 einer Neukonstruktion weichen musste.
Rechts im Bild das Oppenland. Dort wurde damals Sand abgebaut. Und über dem Kurvenbereich der Straße links ist der Backsteinschlot der damaligen Spanplattenfabrik Kunz zu sehen.
Im August 2004 stehen in Dinglesmad einige neue Häuser und die Straße nach Welzheim wurde um eine Bushaltestelle und einen Gehweg erweitert. Der Gemeindeweg zur Hugenbeckenreute ist geteert. Die Strommasten abgebaut. Vor den Kirchtürmen ist die Wohnsiedlung Hasenbaurenfeld zu erkennen und der Wettenbach ist von Büschen und Bäumen gesäumt. Wo einst Sand abgebaut wurde, wachsen heute Bäume. Dazwischen liegt ein verträumter Baggersee, ein Refugium für Wildenten und Amphibien. Der Backsteinschlot auf dem heutigen Gewerbepark Lang wurde 2016 abgerissen. Ausgedient hatte das weithin sichtbare Bauwerk schon um 1970.