Einst und heute im Limpurger Land (27): Hier steht fast kein Stein mehr auf dem anderen

Ein Blick in die Gaildorfer Hirschstraße am 10. Oktober 1990.
Klaus Rieder- Gaildorfs „Bohnenviertel“ wurde Ende der 1980er umfassend saniert, um Wohnraum zu schaffen.
- Das Viertel lag außerhalb der alten Stadtmauern und wurde durch Abriss und Neubau verändert.
- Die Sanierung war durch den Wohnraummangel nach der Wiedervereinigung besonders dringend.
- Ein Foto von 1990 zeigt den fortgeschrittenen Neubau in der Hirschstraße.
- Heute ist das Viertel kaum wiederzuerkennen, viele alte Gebäude wurden ersetzt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Gaildorfer Hirschstraße heute.
Klaus RiederAuf den ersten Blick haben die beiden Ansichten aus Gaildorf kaum miteinander was zu tun. Beide Bilder entstand etwa an der Ecke Schmiedstraße/Hirschstraße, der Bereich trug auch den Namen „Bohnenviertel“. Dieses Areal lag außerhalb der früheren Stadtmauern, schloss sich aber daran an. Ende der 1980er reifte bei der Stadt Gaildorf der Plan, dieses Viertel komplett zu sanieren und dabei neuen und dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Dieser war durch den Zuzug nach der deutschen Wiedervereinigung auch in Gaildorf knapp. Diese Sanierung des Viertels kam aber einem weiträumigen Abriss vieler Gebäude gleich. Das Schwarzweißbild entstand am 10. Oktober 1990 als die Neubauten in der Hirschstraße schon weit vorgerückt waren.