Einst und heute im Limpurger Land (20): Kommunikationswege im Jahr 1988

Ein moderne Münzfernsprecher mit Tastenwahl, eine Briefkasten und Briefmarkenautomaten stehen im September 1988 in der Unterroter Wirkerstraße.
Klaus Rueder- 1988 prägten Telefonzellen, Briefkästen und Briefmarkenautomaten die Kommunikation in Arwa.
- Briefkästen bestehen teils noch, Telefonzellen verschwanden wegen Handys und Vandalismus.
- Moderne Münztelefone mit Tastenwahl ersetzten damals Wählscheiben, sind heute aber abgebaut.
- Briefmarkenautomaten boten Marken per Kurbel, heute nur noch in Museen zu finden.
- Der Standort in der Wirkerstraße ist heute ein Parkplatz, der Spielplatz wurde ebenfalls verändert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auch als die mobile Telefonie noch eine sehr exklusive Angelegenheit war und nur dem Bundeskanzler, Industriemagnaten oder Superreichen vorhalten war, mit Begriffen wie Whatsapp, Instagram oder selbst SMS niemand etwas anfangen konnten, auch zu dieser Zeit gab es eine Kommunikation über längere Distanzen. Die dafür nötigen „Kommunikationszentren“ gab es an vielen Orten, so auch in der Wirkerstraße im Gaildorfer Ortsteil Arwa. Manches ist bis heute bekannt: Der Briefkasten hat an einigen Stelle, wenn auch nicht in der Wirkerstraße, bis heute überdauert. Die Aufstellung ist sowohl durch praktische als auch durch gesetzliche Vorgaben geregelt. Der Weg zum Briefkasten sollte in zusammenhängend bebauten Wohngebieten nicht länger als 1000 Meter sein. Weitgehend verschwunden sind allerdings die Telefonzellen. Die Verbreitung der „Handys“ und der Vandalismus veranlasste die Post – und später die Telekom – die Telefonzellen abzubauen, auch die eigentlich moderne Ausführung in der Wirkerstraße. Dieser Münzfernsprecher verfügte statt einer Wählscheibe schon über Wähltasten. Wohl nur noch im Museum dürfte es den Briefmarkenautomaten geben. Briefmarken mit zwei verschiedenen Werten konnte dort erworben werden: Oben die Münzen einwerfen, dann die Kurbel drehen und schon landete die Briefmarke im unteren Fach.
Heute befindet sich an dieser Stelle in der Wirkerstraße ein Parkplatz. Auch der Spielplatz wurde in den vergangenen Jahrzehnten verändert, was auch an der gedrehten Schaukel deutlich wird.

Nur der Telefonkasten blieb übrig.
Klaus Rieder