Einst und heute im Limpurger Land (13): Dorfplatz statt Durchgangsstraße

Fichtenberg Ortsmitte etwa im Jahr 2003. Mit dem Abriss des Gebäudes in der Bildmitte begann die Umgestaltung des Bereichs.
Archiv- Fichtenberg gestaltete ab 2003 die Ortsmitte um, beginnend mit dem Abriss eines denkmalgeschützten Gebäudes.
- An der Kreuzung Tälesstraße/Hauptstraße entstand ein neues Wohn- und Geschäftshaus.
- Eine Fußgängerampel ersetzte den Zebrastreifen in der Hauptstraße, später wurde sie durch die Umgehungsstraße überflüssig.
- Die Landesstraße 1066 wurde entlastet, nachdem der Verkehr auf die Umgehungsstraße verlegt wurde.
- Die Straßenführung in der Ortsmitte wurde geschwungener gestaltet, um das Ortsbild aufzuwerten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Fichtenberger Ortsmitte heute.
Klaus RiederDie Hauptstraße in Fichtenberg trug ihren Namen zurecht: Die Blechlawine auf der viel befahrenen Landesstraße 1066 quälte sich durch den Ort – und staute sich, wenn die Bahnschranken am Bahnhof geschlossen waren. Entlastung sollte die Umgehungsstraße bringen. Doch schon zuvor begannen die Planungen und Arbeiten zur Umgestaltung der Ortsmitte. An der Kreuzung Tälesstraße/Hauptstraße konnte 2003 der Beschluss zum Abriss des denkmalgeschützten Gebäude Tälesstraße 1 getroffen werden. Der Kreuzungsbereich wurde neu gestaltet und es entstand ein neues Wohn und Geschäftshaus (Tälesstraße 2). In der Hauptstraße wurde zunächst der Zebrastreifen durch eine Fußgängerampel ersetzt. Mit der Umgehungsstraße wurde die Ampel überflüssig. Auch wurde die Straßenführung geschwungener gestaltet.