
Impfstopp Astrazeneca Kreis Schwäbisch Hall: Knapper Vorrat in den Impfzentren: Wie geht es nächste Woche weiter?
Der Landkreis Schwäbisch Hall schwenkt auf die Strategie des Hohenlohekreises und des Landkreises Ansbach um. Bei Impfterminen mit Astrazeneca wird vorerst Wirkstoff von Biontech verimpft, Lücken entstehen trotzdem.
Am Montag hat das Sozialministerium den Landkreis Schwäbisch Hall aufgefordert, die Impfungen mit dem Wirkstoff des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens Astrazeneca einzustellen. Hintergrund ist eine Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts, das deutsche Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. Die Behörde berichtet von vermehrt auftretenden Hirnvenen-Thrombosen im „zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung“ des Wirkstoffs von Astrazeneca. Bund und Länder haben daraufhin beschlossen, die Impfungen mit dem Mittel bis zum Vorliegen einer weiteren Analyse durch die Europäische Arzneimittelagentur auszusetzen. Diese soll bis Montag klären, wie sich die neuen Erkenntnisse aus die Zulassung des Impfstoffs auswirken.