Brand in Sulzbach-Laufen: Landjugend unterstützt Feuerwehr beim Löschen

Auf einer länge von etwa 100 Metern brannte am Sonntag der Straßengraben zwischen Aichenrain und Haslach.
privat- Zwei Flächenbrände bei Sulzbach-Laufen am Sonntagnachmittag, 9. August.
- Größerer Brand: etwa 100 Meter Grünstreifen zwischen Aichenrain und Haslach.
- Nahe Grauhöfle brannte es zugleich auf rund zehn Metern – Ursache unbekannt.
- Landjugend mit zwei Pumpfässern dämmt Feuer ein, Feuerwehr löscht nach.
- Rund zweieinhalb Stunden Einsatz, Wohnhäuser lagen in Nähe des größeren Brandes.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ausgelassen war die Stimmung am frühen Sonntagnachmittag auf dem Kohlwaldfest in Sulzbach-Laufen, als die Freiwillige Feuerwehr gegen 14.45 Uhr zu einem Brand zwischen den beiden Teilorten Aichenrain und Haslach gerufen wurde. Auf einer Länge von etwa 100 Metern brannte der Grünstreifen zwischen Straße und Wiese beziehungsweise Acker. Kurios: Gleichzeitig kam es nur rund 500 Meter weiter bei Grauhöfle zu einem weiteren, allerdings deutlich kleineren Flächenbrand, der sich über etwa zehn Meter erstreckte.
Das berichtet Michael Bohn, stellvertretender Kommandant der Wehr, die mit drei Fahrzeugen und rund 30 Einsatzkräften ausrückte. Die Brandursache sei nicht bekannt. Glück im Unglück: Im Rahmen des Kohlwaldfests hat die Feuerwehr im Vorfeld der Veranstaltung gemeinsam mit der Landjugend Kohlwald ein Brandschutzkonzept erarbeitet – eben aus Gründen des erhöhten Brandrisikos infolge von Trockenheit und Hitze. Dadurch standen bereits zwei randvoll mit Wasser gefüllte Pumpfässer samt Fahrern der Landjugend parat, die sich nach der Alarmierung sofort auf den Weg in Richtung Einsatzstelle machten.

Auch Nahe des Weilers Grauhöfle in Richtung Kohlwald brannte es am Sonntagnachmittag.
privatDort angekommen haben sie den Brand eingedämmt, so Bohn, während die Feuerwehr die Wasserversorgung aufgebaut und im Anschluss die Nachlöscharbeiten übernommen hat. Insgesamt rund zweieinhalb Stunden dauerte der Einsatz. Bohn dankt den Helfern und betont: „Ohne die schnelle Reaktion und das Eingreifen der Landjugend hätte es auch anders ausgehen können.“ Denn der größere der beiden Brände war nicht weit von Wohnhäusern entfernt.
Während der trockenen Sommermonate sei die Feuerwehr ohnehin in erhöhter Bereitschaft. So habe man einen Aufruf an Landwirte gestartet – mit der Bitte, gefüllte Pumpfässer bereitzustellen, um im Falle eines Brands Hand in Hand arbeiten und schnell reagieren zu können. „Vielleicht hat der Einsatz noch den ein oder anderen motiviert, daran teilzunehmen“, so Bohn. Die vorbildliche Zusammenarbeit verbreitete sich am Sonntagabend auf dem Kohlwaldfest wie ein Lauffeuer und war das Thema des Abends.

