Bezirksligameister Gaildorf: TSV steigt in die Landesliga auf

Der TSV Gaildorf feiert am Samstag die Bezirskligameisterschaft.
Stefan Rauch- TSV Gaildorf ist Bezirksligameister Rems/Murr/Hall und steigt in die Landesliga auf.
- Am letzten Spieltag gab es ein 7:1 gegen SC Urbach, der Titel war damit sicher.
- Tore: Solodkyi (42.), A. Tulino (45.), Fritz (49.), Koppenhöfer (68.), Tokalakoglu (77.), Uygun (83.), Kees (90., Elfmeter).
- Große Feier mit Wimpelübergabe, Pyrotechnik und „We are the Champions“ – weiter ging es im Vereinsheim.
- Allmersbach war der hartnäckige Verfolger, die Partie kippte nach der Pause klar zugunsten Gaildorfs.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nächster Halt Landesliga. Als Philipp Kees in der 90. Minute zum Elfmeter antrat und gewohnt sicher verwandelte, nutzte der Unparteiische Jeremias Thürigen aus Leonberg, der für die Schiedsrichtergruppe Enz-Murr pfeift, die Möglichkeit dazu und pfiff die Begegnung am späten Samstagabend ab. Der Jubel kannte keine Grenzen.
Als Erstes rannte der überglückliche Angelo Tulino auf das Spielfeld und übergoss einiger seiner erreichbaren Teamkameraden mit einem typischen Feiergebräu. Dazu wurde der Platz von Spielern und Zuschauern gestürmt. Auch Ex-Trainer und zukünftiger Trainer der zweiten Mannschaft Yasar Uysal ließ sich diesen historischen ersten Aufstieg in den überregionalen Amateurfußball nicht nehmen und umarmte die Meisterspieler.

Da ist das Ding! Der verdiente Lohn einer atemberaubenden Spielzeit. Gaildorfs Spielführer Robin Fritz hält den Wimpel mit der Aufschrift „Meister 2025/26, Bezirksliga“ in die Höhe. Für den TSV geht es als Champion nun erstmals in die Landesliga.
Kassandra RauchDazu wurden weiße Shirts mit dem TSV-Logo auf der Brust und der Aufschrift „Aufsteiger 2026/27 Landesliga“ auf dem Rücken verteilt. Pyrotechnik in den passenden Vereinsfarben wurde gezündet und alle feierten diesen Erfolg. Die Mannschaft bedankte sich mit einem Banner bei ihren treuen Fans, und nach der Wimpelübergabe durch Staffelleiter Lothar Holzwarth wurde Keeper Nikolaos Koukaras zum „Humba, humba, täterä“-Anstimmer, mit der Notiz „Bezirksliga, auf Nimmerwiedersehen“ dazu.
Passend dazu lief von Queen das Lied „We are the Champions“. Bis spät in die Nacht wurde an der Gaildorfer Bleichwiese gefeiert. Gestern Morgen ging es dann direkt mit einem Weißwurstfrühstück im Vereinsheim weiter.
Allmersbach als „hartnäckiger Verfolger“
Zum Spiel: Mit einem eindrucksvollen 7:1-Erfolg hat sich der TSV Gaildorf am letzten Spieltag die Meisterschaft in der Bezirksliga Rems/Murr/Hall gesichert und steigt damit in die Landesliga auf. Nach einer langen Saison mit Höhen und Tiefen setzte sich die Mannschaft am Ende verdient gegen die Konkurrenz – insbesondere den hartnäckigen Verfolger aus Allmersbach – durch.
Die Partie begann zunächst mit Chancen auf Seiten der Gäste, doch der TSV Gaildorf ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Nach und nach übernahm die Mannschaft die Kontrolle und belohnte sich kurz vor der Halbzeit: In der 42. Minute erzielte Viktor Solodkyi nach Vorarbeit von Tom Berger das längst überfällige 1:0. Nur drei Minuten später legte Angelo Tulino mit einem sehenswerten Volleyschuss zum 2:0 nach.
Nach dem Seitenwechsel spielte Gaildorf befreit auf. Kapitän Robin Fritz erhöhte per Kopf nach einer Ecke auf 3:0 (49.). Spätestens jetzt war die Gegenwehr des Gegners gebrochen. Die Gastgeber kombinierten sich immer wieder sehenswert nach vorn und bauten die Führung weiter aus: Leon Koppenhöfer traf zum 4:0 (68.), ehe Taner Tokalakoglu nach einer weiteren Ecke das 5:0 erzielte (77.).
In der Schlussphase belohnte sich auch Serkan Uygun mit einem Treffer zum 6:0 (83.), nachdem er einen Abwehrfehler eiskalt ausgenutzt hatte. Zwar gelang dem Gegner noch der Ehrentreffer zum 1:6 (89.), doch direkt im Gegenzug stellte Philipp Kees per Foulelfmeter den 7:1-Endstand her.
TSV Gaildorf: Nikolaos Koukaras (59. Paul Dreiling), Benjamin Korff (69. Luca Schönwälder), Robin Fritz, Leon Max Koppenhöfer, Okan Tüysüz, Angelo Tulino (59. Taner Tokalagoglu), Liburn Memeti, Serkan Uygun, Viktor Solodkyi (59. Marco Egger), Tom Berger (88. Hendrik Franken), Philipp Kees