Wettbewerb „Jugend schweißt“: Liebherr-Azubis auf Landesebene auf dem Treppchen

Levin Berger und Leon Traub waren bei „Jugend schweißt“ erfolgreich.
Liebherr-Werk Ehingen- Liebherr-Azubis Levin Berger und Leon Traub siegen bei „Jugend schweißt“ in Mannheim.
- Berger holt Platz 3 im Lichtbogenhandschweißen, Traub Platz 2 im MAG-Schweißen.
- Wettbewerb testet Präzision und Technik: 2,5 Stunden Zeit für praktische Prüfung.
- Vorbereitung im Schweißkompetenzzentrum Ehingen; Betreuer loben starke Leistungen.
- Liebherr betont die Bedeutung von Handschweißen für moderne Automatisierung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Sie sicherten Liebherr zwei Plätze auf dem Treppchen: Levin Berger und Leon Traub, beide Auszubildende zum Konstruktionsmechaniker im 3. Lehrjahr, waren beim Landeswettbewerb „Jugend schweißt“ in Mannheim erfolgreich. Berger, der für das Liebherr-Werk Ehingen antrat, sicherte sich den dritten Platz im Lichtbogenhandschweißen, Traub von Liebherr aus Biberach landet auf dem zweiten Platz im Metall-Aktivgas-Schweißen (MAG). Das geht aus einer Pressemitteilung von Liebherr hervor.
Klar, dass das Unternehmen mächtig stolz auf seine Azubis ist: „Beim Landeswettbewerb von „Jugend schweißt“, organisiert vom Deutschen Verband für Schweißen (DVS), geht es für die jungen Talente um Präzision und Technikverständnis“, heißt es in der Mitteilung. Zweieinhalb Stunden hatten die Teilnehmer demnach Zeit, um ihr Können unter Beweis zu stellen.
Fähigkeiten testen und weiterentwickeln
Beide Liebherr-Starter hatten offenbar ihre Nerven im Griff: „In der Prüfung ist es sogar besser gelaufen als in der Vorbereitung“, wird Levin Berger zitiert. „Man hat gesehen, dass er die Technik beherrscht – das war eine starke Leistung“, sagt sein Betreuer Viktor Jurgenson, Technischer Trainer für Schweißtechnik. Vorbereitet hatten sich Berger und Traub gemeinsam im Schweißkompetenzzentrum bei Liebherr in Ehingen.
„Wir legen großen Wert auf eine hochwertige Ausbildung und ein unterstützendes Umfeld, das es den jungen Talenten erlaubt, sich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln“, betont Jurgenson in der Mitteilung. Und Ruben Hartwig, Leiter für Schweißtechnik beim Liebherr-Werk Biberach, ergänzt: „In Zeiten zunehmender Automatisierung ist die Kombination aus klassischem Handschweißen und modernem Roboterschweißen der Schlüssel zur Schweißtechnik von morgen: Denn wer später Roboter programmiert, muss verstehen, was gutes Schweißen überhaupt bedeutet. Diese Grundlage geben wir unseren Auszubildenden mit auf den Weg.“
Die Teilnahme an „Jugend schweißt“ ist für Liebherr eine Gelegenheit für junge Schweißerinnen und Schweißer zwischen 16 und 23 Jahren, ihre Fähigkeiten zu testen und weiterzuentwickeln. Für Levin Berger ist klar, dass er in zwei Jahren nochmals beim Jugendwettbewerb antreten möchte. Ob Leon Traub bei „Jugend schweißt“ ebenfalls wieder dabei sein wird, hängt davon ab, welchen beruflichen beziehungsweise schulischen Weg er nach der Ausbildung einschlagen wird – Lust hätte er, und er kann die Teilnahme am Wettbewerb auch allen anderen Nachwuchsschweißern empfehlen.
