Wasserkraft in Öpfingen: Warum die Donaubrücke mehr als einen Monat lang gesperrt ist

Die Donaubrücke in Öpfingen ist bald für Fahrzeuge gesperrt.
Pressebüro Emmenlauer- Donaubrücke in Öpfingen wird für Fahrzeuge mehr als einen Monat voll gesperrt.
- Zeitraum: Vom 29. Juni bis zum 3. Juli ist keine Überfahrt mit Fahrzeugen möglich.
- Fußgänger dürfen passieren, Radfahrer sollen schieben – Umleitung wird ausgeschildert.
- Grund ist die Sanierung der Wehranlage des SWU-Wasserkraftwerks bis 2027.
- Ziel der Arbeiten: Korrosionsschutz, Anlage soll 30 Jahre funktionsfähig bleiben.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Donaubrücke in Öpfingen ist mehr als einen Monat lang voll gesperrt. Grund ist die Sanierung der Wehranlage des Wasserkraftwerks. Vom 29. Juni bis zum 3. Juli können keine Fahrzeuge die Brücke überqueren. Fußgänger können die Brücke passieren, Radfahrer werden aber gebeten, ihr Fahrrad zu schieben. Das berichtet Gudrun Fischer von den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm (SWU), denen das Wasserkraftwerk gehört. Eine Umleitung werde rechtzeitig vor Ort ausgeschildert. Der Inselweg vom Oberdorf in Öpfingen bleibe in dieser Zeit aber weiterhin frei zugänglich und befahrbar.
Sanierung in mehreren Phasen
Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm sanieren die Wehranlage bis 2027 in mehreren Phasen umfassend. Im Fokus stehen Korrosionsschutzmaßnahmen. Bereits im vergangenen Jahr war die Donaubrücke gesperrt. Ziel sei es, die Anlage für die nächsten 30 Jahre voll funktionsfähig zu halten.
Das Kraftwerk wurde 1923 gebaut
Das Wasserkraftwerk nutzt laut SWU das Wasser der Donau über einen Kanal zur Stromproduktion. Das Kraftwerk wurde 1923 gebaut und 1982 erneuert. Es hat eine elektrische Leistung von 2700 kW. Seit fast einhundert Jahren werden nahe Öpfingen und Oberdischingen jährlich mehr als 12 Millionen Kilowattstunden erneuerbarer Strom erzeugt – für rechnerisch rund 3000 Durchschnittshaushalte.