Unfall in Rottenacker: Mann rammt Verkehrsschild – und schläft dann an der Unfallstelle ein

Die Polizei ermittelt gegen den Mann – wegen mehrerer Delikte (Symbolbild).
Daniel Karmann/dpa- In Rottenacker prallte ein 35-Jähriger früh am Sonntag gegen ein Verkehrsschild.
- Ein Zeuge fand ihn kurz darauf schlafend am Steuer des demolierten Opels.
- Die Polizei stellte erhebliche Alkoholisierung fest – der Mann verweigerte den Atemtest.
- Bei der Blutentnahme leistete er Widerstand, die Beamten blieben unverletzt.
- Er hatte keinen Führerschein und falsche Kennzeichen; Schaden laut Polizei: 1500 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am frühen Sonntagmorgen ist ein 35-Jähriger mit seinem Opel in der Ehinger Straße in Rottenacker gegen ein Verkehrsschild geprallt. Das kann passieren. Was die Polizei aber dann berichtet, ist ebenso kurios wie erschreckend. Denn der Zeuge, der der Polizei gegen 6.30 Uhr das Unfallfahrzeug meldete, entdeckte den Fahrer tief und fest schlafend am Steuer seines demolierten Wagens.
Eine Streife des Polizeireviers Ehingen stellte kurz darauf den Grund fest: Der Mann war offensichtlich erheblich betrunken. Dass die Beamten sein Nickerchen am Unfallort beendeten, erfreute den 35-Jährigen scheinbar gar nicht: „Er zeigte sich unkooperativ“, schreibt das Polizeipräsidium Ulm. Einen Atemalkoholtest verweigerte er, sodass es für ihn zur Blutentnahme in eine Klinik ging. Dabei, so die Polizei weiter, habe er Widerstand gegen die erforderlichen Maßnahmen geleistet. Die Beamten blieben aber unverletzt.
Rund 1500 Euro Sachschaden
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Mann nicht nur betrunken am Steuer saß, sondern obendrein gar keinen Führerschein hat – und dass er an einem Fahrzeug falsche Kennzeichen angebracht hatte. Das hat Folgen. Die Polizei Ehingen ermittelt nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung sowie des Verdachts eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Polizei schätzt den durch den Unfall verursachten Sachschaden auf insgesamt 1500 Euro.
