Unfall in Ehingen
: Vorderrad löst sich während der Fahrt – 30.000 Euro Sachschaden

Auf einer Bundesstraße nahe des Ehinger Teilorts Altbierlingen ist es am Montag zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Rad hatte sich gelöst – und fünf Fahrzeuge waren verwickelt.
Von
Martin Tröster
Ehingen
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Blaulicht

Ein Rad hatte sich während der Fahrt von einem Auto in Ehingen gelöst – der Sachschaden ist hoch.

Lino Mirgeler/dpa
  • Auf der B465 bei Altbierlingen löste sich am Montag ein Rad von einem Skoda.
  • Fünf Fahrzeuge waren beteiligt – verletzt wurde niemand.
  • Das Rad traf zwei entgegenkommende Autos, ein weiterer Auffahrunfall folgte.
  • Polizei erfasste den Unfall. Der Gesamtschaden liegt bei etwa 30.000 Euro.
  • Den 36-jährigen Skoda-Fahrer erwartet eine Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Verletzt wurde niemand, doch waren fünf Fahrzeuge beteiligt an einem Unfall, der sich am Montagnachmittag in Ehingen ereignet hat. Die Ursache war ein offenbar zu lockeres Rad an einem Skoda. Wie das Ulmer Polizeipräsidium berichtet, fuhr ein 36-Jähriger gegen 14.45 Uhr auf der B465 in Richtung Altbierlingen. Während der Fahrt löste sich laut Polizei das linke Vorderrad des Skodas. Ein entgegenkommender 79-jähriger Nissan-Fahrer konnte dem Rad nicht ausweichen. Es
kam zu einem Unfall. Eine weitere entgegenkommende Fahrerin versuchte noch, nach
links auszuweichen. Sie konnte aber einen Zusammenstoß mit dem Rad nicht mehr
verhindern.

Rad gegen Auto geschleudert

Das Rad wurde gegen die hintere rechte Tür des Renaults der 47-Jährigen geschleudert. Ein 53-jähriger Ford-Fahrer erkannte die Situation. Er bremste sein Auto rechtzeitig ab. Hinter ihm fuhr eine 73-Jährige. Sie erkannte den Unfall, sah aber offenbar zu spät, dass der vorausfahrende Ford abbremste. Sie fuhr mit ihrem VW in das Heck des Fords. Beim Unfall wurde niemand verletzt.
Das Polizeirevier Ehingen nahm den Verkehrsunfall auf. Der Gesamtschaden wird
auf 30.000 Euro geschätzt. Den 36-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige wegen
des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.