Unfall auf der B492
: 23-Jähriger unter Drogeneinfluss überschlägt sich mit Pkw mehrfach

Der junge Mann kam alleinbeteiligt mit seinem VW von der Fahrbahn ab. Die Polizei hatte rasch einen Verdacht, was zum Unfall führte.
Von
Amrei Oellermann
Ehingen/Allmendingen
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Polizei: ARCHIV - 10.11.2019, Bayern, Marktbreit: Ein Polizeiauto mit eingeschaltetem Blaulicht steht an einer Unfallstelle. (zu dpa: «Schwerer Lkw-Unfall auf A2 – drei Menschen eingeklemmt») Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In der Nacht zum Freitag kam es zwischen Ehingen und Allmendingen zu einem Verkehrsunfall (Symbolbild).

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Auf der B492 überschlug sich nachts ein VW zwischen Allmendingen und Ehingen mehrfach.
  • Der 23-Jährige kam alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab und prallte gegen Leitplanken.
  • Fahrer und Beifahrer blieben unverletzt – der Führerschein wurde eingezogen.
  • Laut Polizei stand der Fahrer unter Drogen; Joint und Kokain wurden eingeräumt.
  • Feuerwehr band ausgelaufene Betriebsstoffe nach Bergung des Wagens an einer Böschung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Er war in der Nacht zum Freitag mit seinem Auto auf der B492 unterwegs – jetzt ist er erst einmal Fußgänger. Wie die Polizei berichtet, kam ein 23-Jähriger im VW gegen 1.50 Uhr auf der Fahrt von Allmendingen in Richtung Ehingen nach links von der Fahrbahn ab, kollidierte mit den Leitplanken und überschlug sich mehrfach. Sowohl Fahrer als auch Beifahrer blieben wie durch ein Wunder unverletzt. Die Polizeibeamten, die den Unfall aufnahmen, hatte aber offenbar recht schnell einen Verdacht zur Unfallursache: „Wie sich herausstellte, stand der Mann unter dem Einfluss von Drogen“, heißt es in der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Ulm.

Eigenen Angaben zufolge hatte der Unfallfahrer einen Joint geraucht und Kokain konsumiert; ein Drogentest, der an Ort und Stelle durchgeführt wurde, bestätigte das. Der Unfall hat deshalb Folgen: „Seinen Führerschein ist der Mann los.“ Der Schaden am total beschädigten VW wird seitens der Polizei auf rund 15.000 Euro geschätzt.

Böschung hinabgestürzt

Für die Feuerwehr Ehingen war die Nacht aufgrund des Unfalls kurz. Sie wurde um 1.56 Uhr zur technischen Hilfeleistung alarmiert. Wie Stadtbrandmeister Oliver Burget im Gespräch mit der SÜDWEST PRESSE berichtet, hätten sich beide Insassen des VW zwar selbst aus dem Fahrzeugwrack befreien können. Aufgrund der massiven Schäden am Auto sei aber davon auszugehen gewesen, dass bei der Bergung Betriebsmittel auslaufen könnten: Der Wagen war eine etwa zwei Meter tiefe Böschung hinabgestürzt und nach mehreren Überschlägen auf dem Dach liegen geblieben.

Tatsächlich liefen Flüssigkeiten aus, als der Abschlepper den Wagen barg. Die Feuerwehr band das Öl und verhinderte so Umweltschäden. Kurz vor 4 Uhr war der Einsatz beendet.