Übermüdet am Steuer: Erschöpfter Fahrer: Sattelzug kommt von der Straße ab

Ein Lasterfahrer steuerte am Donnerstag seinen MAN-Sattelzug auf den Grünstreifen –wohl aus Übermüdung.
David Inderlied/dpa- Ein 25-jähriger Lkw-Fahrer kam auf der B311 bei Munderkingen wegen Übermüdung von der Straße ab.
- Der Sattelzug fuhr 200 Meter auf den Grünstreifen und landete im Graben, blieb dabei unbeschädigt.
- Für die Bergung mit einem Kran war eine einstündige Vollsperrung der B311 ab 9.45 Uhr nötig.
- Der Fahrer gab Übermüdung als Ursache an und sieht sich nun einem Strafverfahren gegenüber.
- Die Polizei mahnt, ausgeruht zu fahren und Pausen für Bewegung einzulegen, um Unfälle zu vermeiden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zu wenig Schlaf ist wohl die Ursache dafür, dass ein 25-Jähriger am Donnerstag die Kontrolle über seinen MAN-Sattelzug verloren hat. Gegen 6.15 Uhr war der Fahrer mit seinem Gespann auf der B311 von Munderkingen in Richtung Ehingen unterwegs. Auf der Höhe eines Parkplatzes kam der Sattelzug nach rechts von der Straße ab und landete im Graben. Dort blieb der Laster stecken, nachdem der MAN zuvor rund 200 Meter auf dem Grünstreifen gefahren war. Da der 25-Jährige seine Fahrt nicht mehr aus eigener Kraft fortsetzen konnte, verständigte er die Polizei, die den Unfall aufnahm.
Eine Stunde Vollsperrung
Um die Zugmaschine und den Auflieger zu bergen, musste eigens ein Bergungskran anrücken. Bis dieser eintraf, leitete die Polizei den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Ab 9.45 Uhr musste die B311 dann für die Bergung eine Stunde lang voll gesperrt werden. Gegenüber der Polizei Ehingen, die die Ermittlungen aufnahm, gab der Lkw-Fahrer als Unfallursache an, übermüdet gewesen zu sein. Die Beamten nahmen Kontakt mit der zuständigen Staatsanwaltschaft auf. Der Lkw-Fahrer durfte seinen Führerschein behalten, allerdings erwartet ihn nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts einer Straßenverkehrsgefährdung. Am Laster entstand wohl kein Schaden. Wie hoch der Schaden an der Flur ist, müsse noch ermittelt werden.
Bloß nicht übermüdet fahren
Die Polizei weist darauf hin, dass die Straßenverkehrsordnung von Fahrern fordert, jederzeit körperlich fit zu sein. Übermüdung und Sekundenschlaf gelten als Mangel und führen in der Regel zu einer Strafanzeige – drohen doch dadurch Unfälle, die schwerwiegende Folgen nach sich ziehen können. Vor Fahrtantritt, so die Polizei, solle man genug schlafen. Während der Fahrt empfehlen sich regelmäßige Pausen, die auch für Bewegung genutzt werden können, um den Kreislauf in Schwung zu halten.
