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: Wie aus einem Gefängnis ein Gemeindehaus wird

Ein historisches Schmuckstück wurde vor 25 Jahren in Oberdischingen renoviert. Vor 50 Jahren bot die neu gegründete Ehinger Museumsgesellschaft Studienreisen an.
Von
Christina Kirsch
Ehingen
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Im Gesundheitszentrum konnte man mit einem Chipsystem trainieren.

Archiv/bu
  • Rückblick: In Oberdischingen wurde „Maria Königin“ zum Gemeindehaus mit Saal und Gruppenräumen.
  • Das Gebäude war einst Gefängnis mit „Zuchtknechten“ darüber und wurde für 1,8 Mio. Mark umgebaut.
  • In Ehingen eröffnete ein Gesundheitszentrum am Krankenhaus – Investition 50 Mio. Mark.
  • Erntedank in Öpfingen: Franz Glaser riet zu „Mehr leben statt mehr haben“ und zu Gelassenheit.
  • Vor 50 Jahren: Läuse in Schulen, Jubiläum in Rißtissen, Höhlen-Studienreise der Museumsgesellschaft.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Vor 25 Jahren

„Mehr leben statt mehr haben“ empfahl Domkapitular Franz Glaser im Oktober 2001 beim Erntedankfest in Öpfingen. Glaser galt als erfahrener Lebensberater und zudem als zufriedener Mensch, der dazu riet, sich selber für nicht so wichtig zu nehmen. „Wir müssen uns vergegenwärtigen, dass alles nur geliehen ist“, beschwor er seine Zuhörergemeinde und gab ihr auf den Weg, sich auch nicht zu überfordern. Denn dann bekomme man ein grantiges Gesicht.

Nach einem guten Apfeljahr 2000 war die Ernte 2001 eher schwach. Dafür war der Preis beim Verkauf bei der „Absatz“ und anderen Keltereien höher. Für den Doppelzentner Äpfel gab es 17 bis 18 Mark. Im Jahr zuvor waren es noch 10 Mark gewesen.

In Oberdischingen wurde im Oktober die Renovierung eines weiteren historischen Schmuckstücks fertiggestellt. Das kirchliche Gemeindehaus „Maria Königin“ bekam einen 120 Quadratmeter großen Saal im Erdgeschoss und vier neue Gruppenräume im Obergeschoss. Erwerb und Umbau kosteten damals 1,8 Millionen Mark. Das Haus war im 18. Jahrhundert im Erdgeschoss ein Gefängnis gewesen, und darüber hatten die „Zuchtknechte“ gewohnt.

Mit Feuerzauber, brasilianischen Tänzen und anerkennenden Reden wurde das neue Gesundheitszentrum am Krankenhaus eröffnet. „Wenn du nicht wächst, wirst du kleiner“, begründete der damalige Geschäftsführer Wolfgang Neumeister die 50 Millionen Mark teure Investition. Beim Tag der offenen Türe wurde auch erklärt, wie man neue Kniegelenke eingesetzt bekommt. Damals allerdings noch ohne Roboterunterstützung.

Ehingen

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Im neuen Bau waren kurze Wege das oberste Gebot der Krankenhaus GmbH. Die neue Apotheke und das Gesundheitszentrum sollten Einkaufswege in die Innenstadt abkürzen.

Vor 50 Jahren

In Schulen und Kindergärten grassierten im Herbst 1976 die Kopfläuse, wie damals in der Zeitung zu lesen war.

Die Musikkapelle Rißtissen feierte ihr 50-jähriges Bestehen und mehr als 400 Gratulanten kamen zu einem groß angelegten Gründungskonzert. An dem dreistündigen Konzertabend beteiligten sich auch die Stadtkapelle Ehingen sowie der Kirchenchor und der Gesangverein Rißtissen.

In Ehingen wurde eine Werkstatt der Heggbacher Einrichtungen mit 60 Arbeitsplätzen eröffnet.

Die neugegründete Museumsgesellschaft in Ehingen unter dem Vorsitz von Siegfried Mall bot Studienreisen an, die unter anderem zu Höhlen der Umgebung führten. Rund 20 Kinder machten sich mit 30 Erwachsenen zur Wanderung und Höhlenerkundung nach Hohen-Wittlingen auf und erforschten die Höhlen mit Taschenlampen.