Polizei vermutet Brandstiftung: Mehrere tausend Euro Schaden nach Feuer in Ehinger Schultoilette

Die Feuerwehr Ehingen musste am Freitag in den Weiherweg ausrücken (Symbolbild).
Archiv/Amrei Oellermann- Brand in Schultoilette in Ehingen: Ein Gebäude der Gewerblichen Schule verrauchte.
- Notruf gegen 10.45 Uhr, Feuerwehr mit vier Fahrzeugen und 23 Kräften im Einsatz.
- Starke Ruß- und Rauchentwicklung – offene Flammen erloschen, niemand verletzt.
- Sachschaden beträgt mehrere tausend Euro, Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.
- Am selben Tag gegen 9.30 Uhr schon Zündelei in anderer Toilette – möglicher Zusammenhang.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Am Freitagvormittag mussten Polizei und Feuerwehr zu einem Einsatz an der Gewerblichen Schule in der Weiherstraße in Ehingen ausrücken: Aufgrund eines Brandes in einer Toilette war ein Gebäude des Schulzentrums verraucht. Wie die Polizei mitteilt, ging der Notruf gegen 10.45 Uhr ein. Sofort machte sich ein Löschzug der Feuerwehr mit vier Fahrzeugen und 23 Feuerwehrleuten auf den Weg.
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine starke Ruß- und Rauchentwicklung fest: In einer der Toiletten schmorte ein Papier-Handtuchhalter. Die offenen Flammen waren bis zum Eintreffen der Feuerwehr glücklicherweise bereits erloschen. Löschen musste sie dennoch, weil das Feuer nach wie vor schwelte. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist aber erheblich: Die Polizei geht von mehreren tausend Euro aus. Sie ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.
Dass die Sache vergleichsweise glimpflich ausging, ist wohl auch dem besonnenen Handeln von Schülern und Lehrern zu verdanken, wie Ehingens Stadtbrandmeister Oliver Burget betont: „Sie haben hervorragend reagiert.“ Als sie den Brand feststellten, schlossen sie sofort die Türe zur Toilette und ließen sie bis zum Eintreffen der Feuerwehr geschlossen. So verhinderten sie, dass Rauch und Ruß in Flure und Treppenhaus ziehen.
Kurz zuvor wurde ebenfalls gezündelt
Das Gebäude wurde kontrolliert geräumt. Als die Feuerwehr ankam, seien alle Schüler bereits sicher im Freien gewesen, sagt Burget. Ein Ansprechpartner habe ihn bereits an der Feuerwehrzufahrt erwartet. „Das war alles so, wie man es sich als Einsatzleiter wünscht.“
Die Feuerwehr setzte für die Löscharbeiten einen sogenannten Rauchvorhang, um die Flure weiter rauchfrei zu halten und den Sachschaden dadurch zu begrenzen. Später wurde die Toilette mit einem Überdrucklüfter rauchfrei gemacht. Der Schulbetrieb konnte nach Einsatzende ganz normal weitergehen.
Bisherigen Erkenntnissen der Polizei zufolge soll ein Unbekannter am selben Tag gegen 9.30 Uhr schon einmal gezündelt haben: In einer anderen Toilette der Schule versuchte er, Toilettenpapier in Brand zu stecken. Dabei entstand kein Sachschaden. Die Polizei schreibt aber: „Ein Tatzusammenhang liegt nahe.“
