OB-Wahl in Ehingen: Alles zur Stichwahl und über die Kandidaten

Martin Krämer (links) und Tobias Huber nach dem ersten Wahlgang am 11. Oktober. Huber gewann mit 49,6 Prozent, Krämer zog mit 30 Prozent in die Stichwahl ein
Pressebüro Emmenlauer- In Ehingen fällt am Sonntag die Entscheidung: Tobias Huber oder Martin Krämer wird OB.
- Im ersten Wahlgang erhielt Huber 49,6 Prozent, Krämer kam auf 30 Prozent – Stichwahl folgt.
- Wahllokale öffnen um 8 Uhr und schließen um 18 Uhr. Ergebnis wird bis 19–20 Uhr erwartet.
- Kurzfristige Briefwahl ist bei plausibler Verhinderung bis 15 Uhr am Wahlsonntag möglich.
- Sechs Kandidaten traten zunächst an, der Wahlkampf galt als fair und bot mehrere Duelle.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Tobias Huber oder Martin Krämer? An diesem Sonntag, 25. Oktober, entscheidet sich, wer Ehingens neuer Oberbürgermeister wird. Im ersten Wahlgang holte Huber 49,6 Prozent der Stimmen, Krämer kam auf 30 Prozent. Beide treten nun in der Stichwahl gegeneinander an.
Die Wahllokale haben ab 8 Uhr geöffnet, sie schließen um 18 Uhr. Wer plausibel eine kurzfristige Verhinderung darlegen kann, zum Beispiel eine kurzfristig angerauschte Erkrankung, kann notfalls noch am Wahlsonntag bis 15 Uhr Briefwahlunterlagen beantragen.
Sechs Kandidaten waren beim ersten Wahlgang am Sonntag, 11. Oktober, gegeneinander angetreten. Der Ehinger Anwalt Christoph Lang kam auf 14,5 Prozent, Birgit Münz (3 Prozent), Christoph Schlegel (2,5) und Roman Urban (0,4) kamen auf einstellige Prozentwerte. Huber fehlten im ersten Wahlgang 35 Stimmen zur absoluten Mehrheit.
Der Wahlkampf war von allen Kandidaten durchgängig fair gestaltet. Während Krämer bereits im Juli in den Wahlkampf einstieg, konzentrierte sich Huber auf die letzten fünf Wochen vor der Wahl. Auch Birgit Münz machte zahlreiche Termine vor Ort, Christoph Lang konzentrierte sich auf ein halbes Dutzend Termine in Gaststätten und Vereinsheimen.
Im Vorfeld der Wahl hat die SÜDWEST PRESSE unter anderem über die Wahlkampfveranstaltungen bei Vereinen berichtet, die Huber, Krämer und Lang angeboten haben, aber auch Porträts von allen Kandidaten erstellt (siehe unten, Infobox).
Die gleichen Fragen an die Kandidaten – ideal für einen direkten Vergleich
In der Woche vor dem ersten Wahlgang hat die SÜDWEST PRESSE außerdem alle Kandidaten (außer Urban) zu ihren Positionen in bestimmten Themenbereichen befragt – ideal für einen direkten Vergleich für die Leserinnen und Leser.
Zunächst ging es unter anderem um folgende Fragen: Wie sie neues Gewerbe ansiedeln wollen, wie sie die Innenstadt fördern wollen, wo der Verkehr ausgebremst werden soll und wie zufrieden sie mit dem Service im Rathaus sind. in einem weiteren Artikel ging es noch einmal um die grundlegenden Dinge: Fasnet, Vereine, Bürgerbeteiligung. Und um das, was Ehingen noch fehlt und was in acht Jahren von der Amtszeit in Erinnerung sein soll.
Zweimal treffen die Kandidaten in der Lindenhalle aufeinander
Das erste Aufeinandertreffen der Kandidaten war Mitte September beim Podium der SÜDWEST PRESSE in der Ehinger Lindenhalle. Bei der öffentlichen Kandidatenvorstellung in der Lindenhalle, die von der Stadt Ehingen veranstaltet worden war, nahmen zum ersten und letzten Mal alle sechs Kandidaten an einer Veranstaltung teil. Münz hatte ihre Teilnahme am SÜDWEST-PRESSE-Podium abgesagt, Urban wurde nicht eingeladen.
Nach dem ersten Wahlgang setzten Huber und Krämer ihren Wahlkampf fort, gingen in Gaststätten, konzentrierten sich auf Haustürwahlkampf, gingen in Viertel mit geringer Wahlbeteiligung oder boten einen Stadtspaziergang an.
Wahlergebnis wohl spätestens ab 19 Uhr
Voraussichtlich spätestens zwischen 19 und 20 Uhr steht am Sonntagabend, 25. Oktober, das Wahlergebnis fest. Dann wissen die Ehingerinnen und Ehinger, wer neues Stadtoberhaupt für die nächsten acht Jahre sein wird. Eins ist schonmal sicher: Der neue Ehinger Oberbürgermeister wird auch künftig ein CDU-Parteibuch haben. Sowohl Krämer als auch Huber treten allerdings trotz ihrer Parteimitgliedschaft als unabhängige Kandidaten an, wie schon der noch amtierende OB Alexander Baumann.
Baumann ist mit Verweis auf seine 64 Lebensjahre nicht noch einmal angetreten. Tobias Huber ist seit viereinhalb Jahren Ehinger Sozialbürgermeister und damit Baumanns Stellvertreter, Martin Krämer ist seit mehr als acht Jahren Bürgermeister in Obermarchtal.
Die SÜDWEST PESSE wird aktuell online über das Wahlergebnis informieren und bietet Analysen der Ergebnisse der Stichwahl an.
Alle OB-Kandidaten im Porträt
Wir haben zur Ehinger OB-Wahl ausführliche Porträts der Kandidaten erstellt. Wir haben sie dafür gebeten, mit uns an einen Ort zu gehen, der Ehingen für sie ausmacht. Sozialbürgermeister Tobias Huber hat uns an die Realschule Ehingen geführt, der Obermarchtaler Bürgermeister Martin Krämer ist mit uns auf den Ehinger Marktplatz gegangen, während Birgit Münz uns in die Untere Stadt mitgenommen hat. Christoph Lang hat uns auf die Aussichtsplattform am „Schneckenhäule“ mitgenommen, während Christoph Schlegel in den Ehinger Skatepark gebeten hat.



Die beiden aussichtsreichsten Kandidaten duellieren sich in der Stichwahl am 25. Oktober. Welches Ergebnis für Ehingen spricht, welche Zahl erschreckend ist – und was die Stichwahl mitentscheidet. Ein Kommentar.