Nach Einbruch in Öpfingen: Vereinsheime und Jugendbuden aufgebrochen: Geht eine Diebesbande um?

Zum wiederholten Male in dieser Woche haben Unbekannte sich Zutritt zu Jugendbuden und Vereinsheimen verschafft (Symbolbild).
Silas Stein/dpa-mag/dpa„Diebe im Vereinsheim“ und „Einbruch in Bude“: Gleich zwei Pressemitteilungen zu Einbrüchen im Raum Ehingen und Ulm gehen am Freitag bis zum Spätnachmittag bei der SÜDWEST PRESSE ein. Bereits am Mittwoch war ein Einbruch ins Jugendhaus Öpfingen bekanntgeworden. Hier erbeuteten die unbekannten Täter rund 400 Euro Bargeld. Der Sachschaden: rund 1000 Euro.
Auch in Griesingen wurden die Diebe fündig. Wie die Polizei mitteilt, brachen sie irgendwann in der Zeit von Montag, 11 Uhr, bis Donnerstag, 14.45 Uhr, in eine Bude im Riedweg ein. Das Gebäude war zwar mit einem Vorhängeschloss gesichert. Die Einbrecher hielt das aber nicht auf: Sie öffneten das Schloss mit Gewalt. In der Bude stahlen sie Bargeld aus einer Kasse und flüchteten unerkannt.
Kein Geld in Buden oder Hütten aufbewahren
Am späten Mittwochabend kam es zu einem Einbruch in ein Vereinsheim in der Ensostraße im Ulmer Stadtteil Einsingen. Nach Angaben der Polizei brachen Unbekannte ein Fenster des Gebäudes auf und gelangten so ins Innere. Dort durchwühlten sie alle Schränke. Bargeld fanden die Täter hier anscheinend nicht. Die magere Beute: einige Flaschen Wasser. Sowohl in Griesingen als auch in Ersingen ist die Höhe des Sachschadens noch unklar.
In allen Fällen ermittelt die Polizei – auch dazu, ob die Taten in einem Zusammenhang stehen, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Ulm auf Anfrage bestätigt. Generell warnt die Polizei davor, Bargeld in Vereinsgebäuden, Buden und Hütten aufzubewahren: „Sie sind immer wieder Ziel von Einbrechern.“ Weitere Tipps zum Einbruchsschutz hätten die polizeilichen Beratungsstellen, die auf Wunsch auch vor Ort kämen. Termine können über die Telefonnummern (0731)1881444 vereinbart werden.

