Nach der Flutkatastrophe 2021: So montierten zwei Liebherr-Krane die neue Landgrafenbrücke

Der Haupthub fand um vier Uhr morgens statt, wenn es noch so kühl ist, dass sich das Stahlbauteil nicht verzieht – und womöglich nicht mehr passt.
Liebherr- Wiederaufbau im Ahrtal: Zwei Liebherr-Mobilkrane montierten die Landgrafenbrücke.
- Der Haupthub begann um vier Uhr morgens, damit das Stahlbauteil sich nicht verzieht.
- Ein 105-Tonnen-Segment wurde im Tandemhub eingesetzt – mit Dreieckstraverse verteilt.
- Enge Platzverhältnisse an der Ahr erforderten einen Aufbau der Krane nebeneinander.
- Nach der Hauptmontage wurde ein Kran abgebaut, der andere arbeitet am gegenüberliegenden Ufer.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Hilfe beim Wiederaufbau: Wie der Ehinger Kranbauer berichtet, sind zwei Liebherr-Mobilkrane im Einsatz, um nach der Flutkatastrophe im im Juli 2021 die neue Landgrafenbrücke in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit aufzubauen: Mithilfe der Krane werden zentrale Brückenelemente und eine Stahlkonstruktion montiert.
Auf engstem Raum
Im Mittelpunkt des Einsatzes stand das Einheben eines 105 Tonnen schweren Brückensegments. Es musste von beiden Kränen gemeinsam im Tandemhub bewegt werden. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse direkt an der Ahr mussten die Krane eng nebeneinander aufgebaut werden. Eine zusätzliche technische Besonderheit war der Einsatz einer Dreieckstraverse, die dafür sorgte, dass die Last gleichmäßig auf beide Krane verteilt wurde.
„Man musste sehr konzentriert und präzise arbeiten, um die Last an der Dreieckstraverse und an beiden Kranen konstant zu halten,“ wird Michael Schmieder, Fahrer des weißen LTM 1750‑9.1, in der Mitteilung zitiert. Nach der Hauptmontage wurde einer der Krane abgebaut. Der zweite Kran ist noch auf der gegenüberliegenden Uferseite für weitere Arbeiten im Einsatz.
