Maroder Lkw auf der Bundesstraße: Trotz Schäden unterwegs – Polizei stoppt Sattelzug

Am Mittwoch kontrollierte die Polizei auf der B311 bei Ehingen einen verkehrsunsicheren Sattelzug.
Carsten Rehder/dpa- Polizei stoppt verkehrsunsicheren ungarischen Sattelzug auf der B311 bei Ehingen.
- Lkw hatte Risse im Aufbau und eine lose Propangasflasche im Führerhaus.
- Beladen mit 17 Tonnen, wurde der Laster in einer Werkstatt abgestellt.
- Fahrer zahlte 500 Euro Sicherheitsleistung und durfte nicht weiterfahren.
- Polizei mahnt, Mängel sofort beheben zu lassen, regelmäßige Kontrollen empfohlen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit einem reichlich maroden Lkw ist ein 65-jähriger Fahrer am Mittwoch unterwegs gewesen – bis die Polizei die Fahrt beendet hat. Der ungarische Sattelzug war gegen 13.30 Uhr auf der Bundesstraße in Richtung Riedlingen unterwegs. Auf dem Parkplatz an der Hohen Warth hatte der Verkehrsdienst Laupheim eine Kontrollstelle eingerichtet. Dort sahen sich die Polizisten den Lkw samt Auflieger genauer an. Das Gefährt war mit rund 17 Tonnen beladen. An dem Aufbau des Kögel Aufliegers stellten die Polizisten deutliche Mängel fest: Er war an beiden Seiten eingerissen. Außerdem entdeckten die Beamten im Führerhaus eine fünf Kilogramm schwere Propangasflasche, die lose im Fußraum herumkullerte.
Der Fahrer musste daraufhin seine Fahrt beenden, und der Laster wurde in der Nähe
einer Werkstatt verkehrssicher abgestellt. Vor Ort musste der Fahrer eine Sicherheitsleistung in Höhe von rund 500 Euro bezahlen.
Mängel sofort beheben
Die Polizei weist darauf hin, dass ein technisch einwandfreies Fahrzeug der Sicherheit von allen dient. Man solle, so die Beamten, die Technik am Gefährt regelmäßig in der Werkstatt überprüfen lassen. Fielen dort Mängel auf, müssten diese sofort repariert werden – bis zur nächsten Hauptuntersuchung dürfe man nicht warten.
