Kriminalität im Raum Ehingen: Computer-Betrüger ergaunert vierstellige Summe

Wieder ist ein älterer Mitbürger Opfer von Internet-Betrug geworden (Symbolbild). Der Mann aus Griesingen ermöglichte dem Betrüger Fernzugriff auf seinen Rechner.
Uli Deck/dpa- Ein Senior aus Griesingen wurde Opfer eines Internetbetrugs und verlor eine vierstellige Summe.
- Der Betrüger erhielt Fernzugriff auf den Computer und Zugangsdaten fürs Onlinebanking.
- Mehrere Abbuchungen und der Kauf einer Guthabenkarte führten zum Verlust.
- Die Polizei rät, niemals private Daten herauszugeben und den Rechner sofort zu trennen, falls Opfer.
- Anzeige wurde erstattet, Ermittlungen laufen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wieder ist ein älterer Mitbürger durch einen angeblichen Mitarbeiter einer Softwarefirma betrogen worden. Am Mittwoch vergangener Woche surfte der Mann aus Griesingen an seinem Computer im Internet, berichtet die Polizei. Er bekam zunächst mehrere unerklärliche Meldungen – anschließend kam es zu unerwarteten Störungen auf seinem Rechner. Ein sogenanntes Pop-up-Fenster öffnete sich. Darauf wurde der Mann aufgefordert, die Telefonnummer eines vermeintlichen Störungsdienstes anzurufen.
Fernzugriff auf den Computer gewährt
Tatsächlich rief der Senior die angegebene Nummer an. Am anderen Ende der Leitung meldete sich der vermeintliche Mitarbeiter eines Softwareunternehmens. Der Mann schenkte dem Unbekannten Glauben und ermöglichte dem vermeintlichen Softwaremitarbeiter schließlich sogar einen Fernzugriff auf seinen Computer. Zudem teilte er dem Betrüger auch die vertraulichen Zugangsdaten fürs Onlinebanking mit.
Es passierte das Unvermeidliche: In der Folge kam es zu mehreren Abbuchungen von seinem Konto im unteren vierstelligen Bereich. Außerdem wies der Betrüger den Senior an, eine Guthabenkarte mit einem dreistelligen Betrag zu kaufen. Auch dem folgte der Angerufene und teilte dem Unbekannten die Kartencodes mit. Erst nachdem der Betrüger eine TAN-Freigabe für einen weiteren Geldtransfer wollte, erkannte der Senior, dass er einem Betrüger aufgesessen war. Der Mann erstattete Anzeige bei der Polizei Ehingen. Die hat nun die Ermittlungen aufgenommen.
Tipp: Rechner sofort herunterfahren
Die Polizei rät unbedingt, niemals private Daten herauszugeben. Zum Beispiel Bankkonto- oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten. Einem Unbekannten sollte niemals Zugriff auf den Rechner gegeben werden, etwa zur Installation einer „Fernwartungs-Software“. Wenn Sie bereits Opfer wurden, sollte der Rechner sofort vom Internet getrennt werden. Passwörter sollten über einen nicht infizierten Rechner geändert werden. Geldinstitute können beraten, ob bereits getätigte Zahlungen rückgängig gemacht werden können. Schließlich sollte auch Anzeige bei der Polizei erstattet werden.
