Kontrolle in Ehingen: Polizei stoppt Fahrer wegen Handyverstoß – doch es liegt viel mehr im Argen

Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass der 28-Jährige an seinem Auto technische Veränderungen vorgenommen hatte. Von einem Gutachter abgenommen waren sie aber nicht (Symbolbild).
Marius Bulling/dpa- Polizei stoppt in Ehingen einen 28-Jährigen wegen Handynutzung am Steuer.
- Kontrolle deckt nicht eingetragene technische Veränderungen am BMW auf.
- Fahrer erhält Mängelbericht und muss Fahrzeug umbauen oder abnehmen lassen.
- Anzeige und mindestens 70 Euro Bußgeld drohen.
- Polizei warnt vor illegalem Tuning: Nur Teile mit ABE oder Teilegutachten verwenden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Weil er während der Fahrt am Handy war, ist ein 28-Jähriger am Mittwochmorgen ins Visier der Polizei geraten: Eine Streife bemerkte den Verstoß und stoppte den Wagen. Im Rahmen der Kontrolle, so teilt es das Polizeipräsidium Ulm mit, hätten die Beamten dann auch den BMW des Mannes genauer unter die Lupe genommen – und das hatte Folgen.
Denn die Streife stellte fest, dass der 28-Jährige technische Veränderungen an seinem Auto vorgenommen, diese aber nicht durch einen Gutachter hatte abnehmen lassen. Das wäre aber bei einer Kombination des verwendeten Fahrwerks mit den eingesetzten Distanzscheiben nötig gewesen. Der Fahrer bekam von den Polizisten einen entsprechenden Mängelbericht ausgehändigt. Wenn er weiter mit seinem BMW fahren will, muss er ihn entweder umbauen oder abnehmen lassen, sodass die Verkehrssicherheit nicht mehr wesentlich beeinträchtigt ist. Auf den Mann kommt nun auch eine Anzeige zu. Er muss mit einem Bußgeld von mindestens 70 Euro rechnen.
Nur mit ABE oder Teilegutachten
Die Polizei empfiehlt, beim Kauf und Einbau von Tuningartikeln auf Qualität und die rechtlichen Vorgaben zu achten. „Sind Fahrzeuge auf unzulässige Weise getunt, können sie zu einem erheblichen Risiko im Straßenverkehr werden“, heißt es in der Pressemitteilung zur Kontrolle. Deshalb drohten rechtliche und auch finanzielle Folgen.
Autos und Tuningteile würden ständig weiterentwickelt und müssten gesetzlichen Richtlinien entsprechen, schreibt die Polizei. Produkte mit allgemeiner Betriebserlaubnis (ABE) oder Teilegutachten gewährleisteten dem Kunden Qualität, problemlose Eintragung und dauerhaften Spaß am Tuning.
Deshalb rät die Polizei, nur Produkte mit gesetzeskonformen Zulassungspapieren zu kaufen. „Finger weg von Teilen, für die ein Verkäufer keine ABE oder kein Teilegutachten anbieten kann. Ansonsten kann das billige Teil ein teurer Spaß werden, denn von illegalen Teilen können nicht einschätzbare Risiken und Gefahren ausgehen“, so die Mitteilung weiter
