Kontrolle in Ehingen: BMW umgebaut – Betriebserlaubnis erloschen

Die Polizei stoppte am Montag einen 20-Jährigen in Ehingen (Symbolbild).
Jan Woitas/dpa- In Ehingen stoppte die Polizei am Montag einen 20-Jährigen mit umgebautem BMW.
- Bei der Kontrolle fielen unzulässige Frontstoßstange und Scheinwerfer auf – die Betriebserlaubnis erlosch.
- Weiterfahren durfte er, da das Auto nicht verkehrsunsicher war, so die Polizei.
- Er erhielt einen Mängelbericht und hat 14 Tage, um alle Änderungen rückgängig zu machen.
- Zusätzlich drohen 90 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Für einen 20-Jährigen hat die neue Woche alles andere als gut begonnen: Wie aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Ulm hervorgeht, stoppte eine Streife des Polizeireviers Ehingen den jungen Mann am Montagvormittag gegen 10.45 Uhr im Ehinger Mühlweg. Bei der Kontrolle, so heißt es, hätten die Beamten schnell festgestellt, dass mehrere technische Veränderungen an seinem BMW vorgenommen worden waren – unter anderem waren Frontstoßstange und Frontscheinwerfer unzulässig.
„Dadurch war die Verkehrssicherheit wesentlich beeinträchtigt“, schreibt die Polizei. Die Betriebserlaubnis des Wagens sei in der Folge erloschen. Weiterfahren durfte der Mann dennoch. „Das Fahrzeug war nicht verkehrsunsicher“, erklärt ein Sprecher des Polizeipräsidiums. Er vergleicht die Lage mit einem Mängelbericht beim TÜV – solange keine gefährlichen Mängel vorliegen, darf ein Wagen auch dann weiterhin bewegt werden. In beiden Fällen sind die Halter aber verpflichtet, die Mängel schnellstmöglich zu beseitigen. Der junge Mann mit dem BMW hat der Polizei zufolge 14 Tage Zeit dazu.
Er bekam einen Mängelbericht mit und muss sämtliche Veränderungen an seinem Wagen nun wieder rückgängig machen. Außerdem kommen ein Bußgeld in Höhe von 90 Euro und ein Punkt in Flensburg auf ihn zu.
