Kontrolle bei Schelklingen
: Polizei zieht Autotuner aus dem Verkehr

Weil Teile seines Autos nicht ordnungsgemäß waren, muss ein 28-Jähriger sein Auto jetzt umbauen oder stilllegen. Außerdem hat er eine Anzeige erhalten.
Von
Bernhard Raidt
Schelklingen
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Car-Freitag in Düsseldorf: 03.04.2026, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Ein Polizist kontrolliert auf der Königsallee  getunte Fahrzeuge. Am sogenannten Car-Freitag am Karfreitag geht die Polizei verstärkt gegen die Autotuning-Szene und Autoposer vor. Foto: Roberto Pfeil/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Polizist kontrolliert ein getuntes Fahrzeug (Symbolbild). Am Sonntag hat die Polizei einen Autotuner zwischen Blaubeuren und Schelklingen aus dem Verkehr gezogen.

Roberto Pfeil/dpa
  • Polizei stoppte bei Schelklingen einen 28-Jährigen mit getuntem Auto zwischen Blaubeuren und Schelklingen.
  • Beamte fanden ein anderes Fahrwerk und Distanzscheiben an der Hinterachse – beides verändert.
  • ABE und Teilegutachten lagen vor, doch die Kombination war nicht durch einen Gutachter abgenommen.
  • Fahrer muss umbauen oder abnehmen lassen, sonst droht Stilllegung; mindestens 70 Euro Bußgeld.
  • Polizei rät zu Teilen mit ABE oder Teilegutachten und warnt vor illegalen Komponenten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Verdächtig kam Polizeibeamten das Fahrzeug eines 28-Jährigen vor, den sie am Sonntag zwischen Schelklingen und Blaubeuren gegen 1.45 Uhr gestoppt hatten. Sie nahmen das Fahrzeug näher unter die Lupe – und stellten tatsächlich technische Veränderungen fest. So war ein anderes Fahrwerk montiert, zudem waren an der Hinterachse Distanzscheiben angebracht. Die Allgemeine Betriebserlaubnis und auch die Teilegutachten konnte der Fahrer zwar vorlegen. Aber er hatte es versäumt, die Kombination der beiden Veränderungen durch einen Gutachter abnehmen zu lassen. Wenn er weiter mit dem Auto fahren will, muss er das Fahrzeug so umbauen oder abnehmen lassen, damit die Verkehrssicherheit nicht mehr wesentlich beeinträchtigt ist, berichtet die Polizei in einer Mitteilung. Auf den Fahrer kommt auch eine Anzeige zu. Er muss mit einem Bußgeld von mindestens 70 Euro rechnen.

Polizei rät: Tuningteile immer abnehmen lassen

Die Polizei empfiehlt, beim Kauf und Einbau von Tuningartikeln auf die rechtlichen Vorgaben zu achten. Seien Fahrzeuge auf unzulässige Weise getunt, können sie zu einem erheblichen Risiko im Straßenverkehr werden. Es drohen rechtliche und auch finanzielle Folgen. Produkte mit allgemeiner Betriebserlaubnis oder Teilegutachten würden geprüfte Qualität und problemlose Eintragung gewährleisten. Deshalb rät die Polizei, nur Produkte mit gesetzeskonformen Zulassungspapieren zu kaufen. „Finger weg von Teilen, für die ein Verkäufer keine ABE oder kein Teilegutachten anbieten kann. Ansonsten kann das billige Teil ein teurer Spaß werden“, so die Polizei weiter. Von illegalen Teilen können nicht einschätzbare Risiken und Gefahren ausgehen.