Kontrolle bei Munderkingen
: Betrunkener Radfahrer versucht die Polizei zu veräppeln

Einfach frech mal zwei Polizeibeamte austricksen wollte ein 35-Jähriger bei Munderkingen. Doch das ging schief, er hat jetzt einiges an Konsequenzen zu tragen.
Von
Bernhard Raidt
Rottenacker
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Auch Fahrradfahren ist unter dem Einfluss von Alkohol nicht erlaubt (Symbolfoto).

ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Radfahrer trinkt am 20.05.2004 auf einen Ausflug am Vatertag im brandenburgischen Lebus eine Flasche Bier. Foto Patrick Pleul/dpa (zu dpa-Themenpaket zum Vatertag vom 29.04.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

Auch Fahrradfahren ist unter dem Einfluss von Alkohol nicht erlaubt (Symbolfoto). Das musste jetzt ein 35-Jähriger bei Munderkingen erfahren.

dpa
  • Betrunkener Radfahrer ignorierte Belehrung und fuhr trotz Verbot weiter.
  • Ort und Zeit: Rottenacker, kurz vor 2 Uhr, Strecke Richtung Munderkingen.
  • Streife kontrollierte den 35-Jährigen, der zuvor gestürzt war – Einsicht vorgetäuscht.
  • Zweite Kontrolle mit Alkotest ergab über 1,8 Promille.
  • Blutentnahme folgte, Ermittlungen wegen vorsätzlicher Trunkenheitsfahrt laufen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Unbelehrbar zeigte sich ein Radfahrer bei Rottenacker am Samstag – jetzt muss er mit den Konsequenzen leben. Denn kurz vor 2 Uhr fiel einer Streife des Polizeireviers Ehingen ein
Mann auf, der offensichtlich betrunken sein Fahrrad schob und dabei stürzte. Die Streife kontrollierte den 35-Jährigen – und belehrte ihn unmissverständlich, dass er aufgrund seines Zustandes auf gar keinen Fall mit den Rad fahren dürfe. Der Mann zeigte sich einsichtig, die Streife fuhr weiter.

Die Beamten trauen ihren Augen kaum

Wenige Minuten später trauten die beiden Beamten aber ihren Augen kaum, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Denn der vorher verständige Fahrradfahrer saß jetzt doch im Sattel und radelte mit seinem Zweirad auf dem Radweg von Rottenacker in Richtung Munderkingen. Die Beamten zögerten nicht lange, schritten zu einer erneuten Verkehrskontrolle mitsamt einem Alkotest. Der ergab einen Wert von mehr als 1,8 Promille. Der Fahrradfahrer musste sich aufgrund dessen einer Blutentnahme unterziehen. Gegen ihn wird jetzt wegen einer vorsätzlichen Trunkenheitsfahrt ermittelt, was ihn teuer zu stehen kommen könnte.