Kontrolle bei Ehingen: Ungesicherte Ladung, gravierende Mängel: Lkw-Fahrt endet auf der B311

Der Aufbau des slowenischen Lkw war derart marode, dass die Polizei die Weiterfahrt untersagte.
Polizei- Polizei stoppte bei Ehingen auf der B311 einen slowenischen Lkw in „desolatem Zustand“.
- Kontrolle am Montag gegen 10 Uhr: Renault Master mit 3,5 Tonnen wies mehrere Mängel auf.
- Ladung war ungesichert – zudem war ein rostiger Aufbau auf ein neues Fahrgestell geschweißt.
- Gutachter: Schweißarbeiten waren unprofessionell, der Aufbau war teils durchgerostet.
- Weiterfahrt untersagt. Der Fahrer zahlte Sicherheitsleistung und die Gutachtergebühr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Als „marode“ und in „völlig desolatem Zustand“ beschreibt die Polizei einen Lastwagen mit slowenischer Zulassung, den Beamte des Verkehrsdiensts Laupheim am Montag auf der B311 nahe Ehingen gestoppt haben. Wie aus der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Ulm hervorgeht, wurden die Beamten gegen 10 Uhr auf den Renault Master aufmerksam und nahmen ihn genauer unter die Lupe.
Dabei offenbarten sich gleich mehrere Mängel. Nicht nur, dass der 54-jährige Fahrer seine Ladung in keiner Weise gesichert hatte – die Experten entdeckten zudem gravierende technische Mängel an dem 3,5-Tonner. „Die technische Überprüfung ergab, dass auf ein neues Fahrgestell ein gebrauchter und rostiger Aufbau geschweißt wurde“, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. Außen quasi hui, innen aber pfui.
Fahrt endet beim Gutachter
Die Polizisten begleiteten den Fahrer zu einem Gutachter. Dieser stellte fest, dass die Schweißarbeiten äußerst unprofessionell durchgeführt wurden und der Aufbau zudem an einigen Stellen komplett durchgerostet war. Da die Gefahr bestand, dass der Lkw seinen gesamten Aufbau samt Ladung verlieren könnte, war die Tour des 54-Jährigen an dieser Stelle beendet. Die Polizei untersagte eine Weiterfahrt; der Mann musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen und die Gebühr für den Gutachter bezahlen.
„Ein technisch einwandfreies Fahrzeug dient der Sicherheit aller“, mahnt die Polizei. Sie rät daher, technische Einrichtungen regelmäßig durch Fachpersonal in einer Werkstatt warten und festgestellte Mängel sofort reparieren zu lassen: „Warten Sie nicht bis zur nächsten Hauptuntersuchung. Überprüfen Sie regelmäßig ihr Fahrzeug.“
