Großbrand in Schlechtenfeld
: Verdacht auf Brandstiftung! Polizei nimmt 24-jährigen Bewohner fest

Im Zuge der kriminalpolizeilichen Ermittlungen habe sich der Verdacht gegen den jungen Mann erhärtet, schreiben Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
Von
Amrei Oellermann
Schlechtenfeld
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Ein verheerender Großbrand im Ehinger Teilort Schlechtenfeld hielt in der Nacht zum Donnerstag die Feuerwehren Ehingen und Munderkingen in Atem. Auch Rettungsdienst und Polizei waren mit starken Kräften im Einsatz.

Der verheerende Großbrand im Ehinger Teilort Schlechtenfeld hielt die Feuerwehren Ehingen und Munderkingen über viele Stunden in Atem. Auch Rettungsdienst und Polizei waren mit starken Kräften im Einsatz.

Amrei Oellermann
  • Nach dem Großbrand in Schlechtenfeld nahm die Polizei einen 24-Jährigen fest.
  • Verdacht auf Mord: Ein 64-jähriger Bewohner starb nach schweren Brandverletzungen.
  • Ermittler sehen den Mann im Fokus, da das Feuer auch in seinem Zimmer gelegt worden sein soll.
  • Ein Haftrichter ordnete Unterbringung in einem geschlossenen psychiatrischen Krankenhaus an.
  • Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln weiter – es gilt die Unschuldsvermutung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Paukenschlag nach dem Großbrand in Schlechtenfeld: Wie aus einer gemeinsamen Pressemitteilung von Polizeipräsidium und Staatsanwaltschaft Ulm hervorgeht, hat die Polizei bereits am 10. Juli einen 24-Jährigen unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes festgenommen – der 64-jährige Hausbewohner, der durch den Brand schwerste Verletzungen erlitt, war wenige Tage zuvor am 3. Juli in der Klinik verstorben.

Im Zuge der kriminalpolizeilichen Ermittlungen habe sich der Verdacht gegen den 24-Jährigen erhärtet, heißt es in der Mitteilung. Der junge Mann soll das Feuer demnach unter anderem in seinem Zimmer gelegt haben.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm erließ der zuständige Haftrichter einen Unterbringungsbefehl. Der 24-jährige Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit ist demnach in einem geschlossenen psychiatrischen Krankenhaus vorläufig untergebracht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Ulm dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.