Geschwindigkeitskontrolle bei Altheim
: 280 Autofahrern drohen Verwarnungen und Anzeigen

70 Kilometer pro Stunde sind im Bereich der Kontrollstelle erlaubt. Am Dienstag schien sich kaum ein Autofahrer an das Tempolimit zu halten.
Von
red
Altheim/Ringingen
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Verstärkte Verkehrskontrollen bei europaweiter „Speedweek“: ARCHIV - 04.08.2025, Hessen, Bruchköbel: Im Rahmen der Geschwindigkeitskontrollaktion «Speedweek» messen Polizisten die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Fahrzeuge. (zu dpa: «Mehr Blitzer in MV – Aktion «Speedweek» startet») Foto: Boris Roessler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Messungen der Polizei zwischen Altheim und Ringingen erbrachten ein erschreckendes Ergebnis: 280 Fahrer waren zu schnell unterwegs (Symbolbild).

Boris Roessler/dpa
  • Polizei misst Tempo auf der K7422 zwischen Altheim und Erbach-Ringingen: 280 Verstöße.
  • Erlaubt sind 70 km/h, gemessen wurde am Dienstag von 13.15 bis 19 Uhr.
  • 223 Verwarnungen bis 20 km/h zu schnell, 57 Ordnungswidrigkeiten mit mindestens 100 Euro.
  • Zwei Fahrer drohen Fahrverbote – Spitzenwert: 115 km/h, mindestens 320 Euro und ein Monat.
  • Polizei betont Unfallgefahr und kündigt verstärkte Kontrollen an; Infos online verfügbar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Immer wieder führt die Polizei in der Region Geschwindigkeitskontrollen durch – offenbar aus gutem Grund, wie das Ergebnis einer Aktion auf der K7422 zwischen Altheim und Erbach-Ringingen einmal mehr zeigt: Einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Ulm zufolge wurden am Dienstag zwischen 13.15 und 19 Uhr insgesamt 280 Fahrer geblitzt.

Auf Höhe der Werksausfahrt, an der die Polizei die Kontrollstelle eingerichtet hatte, beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 70 Kilometer pro Stunde. Von 1537 Fahrzeugen, die diesen Bereich im Kontrollzeitraum passierten, waren viele zum Teil deutlich schneller unterwegs. 223 Verkehrsteilnehmern droht infolge der Kontrolle ein Verwarnungsverfahren. Sie fuhren bis zu 20 Stundenkilometer zu schnell. 57 Fahrzeugführer müssen mit einer sogenannten Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen. Ihnen droht ein Bußgeld von mindestens 100 Euro und zusätzlich Punkte in Flensburg. Zwei Fahrer werden wohl ein Fahrverbot bekommen.

Eine der Hauptursachen für schwere Unfälle

Der Spitzenreiter war laut Mitteilung mit 115 Kilometern pro Stunde unterwegs – also 45 km/h schneller als erlaubt. In seinem Fall betrage das Bußgeld mindestens 320 Euro, schreibt die Polizei. Dazu kommt ein Fahrverbot für einen Monat.

Zu schnelles Fahren ist eine der Hauptursachen schwerer Unfälle, betonen die Beamten abschließend. Das dokumentiert auch die Unfallstatistik des Präsidiums für das Jahr 2025. „Das Ergebnis zeigt, dass Kontrollen notwendig sind.“ Die Polizei werde sie daher verstärkt fortsetzen.

Ausführliche Informationen zu den Gefahren durch schnelles Fahren gibt eine Broschüre des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg, die im Internet unter www.statistik-bw.de bestellt oder heruntergeladen werden kann. Tipps gibt auch die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de.