Diebstahl im Ehinger Freibad: Neun Euro aus Rucksack geklaut – Bademeisterin erwischt die Täter

Badespaß im Ehinger Freibad. Der am vergangenen Samstag ein wenig getrübt wurde – von drei jungen Dieben.
Stadt Ehingen (Archiv)- Bademeisterin stellte im Ehinger Freibad drei Jungen, die an einem Rucksack hantierten.
- Die 12- und 13-Jährigen nahmen 9 Euro 10 Cent in Münzen aus dem unbeaufsichtigten Rucksack.
- Der 17-jährige Besitzer vermisste genau diese Summe – der Diebstahl klärte sich im Gespräch.
- Polizei brachte die Jungen nach Hause, dort folgten belehrende Gespräche mit den Eltern.
- Polizei betont: Diebstähle im Freibad seien selten. Wachsamkeit schade dennoch nicht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ärger im Ehinger Freibad: Wie die Polizei mitteilt, beobachtete eine Bademeisterin am vergangenen Samstag gegen 17.15 Uhr drei Jungen im Alter von zwölf und 13 Jahren dabei, wie sie sich an einem Rucksack zu schaffen machten, der unbeaufsichtigt an einem Liegeplatz herumlag. Sie holte sich noch einen Bademeister-Kollegen zur Unterstützung dazu und stellte die drei zur Rede. Tatsächlich hatten die Jungs eine Geldsumme an sich gebracht: 9 Euro und 10 Cent, in Münzen.
Belehrung an die Eltern
Genau die Summe, die der Besitzer des Rucksacks, ein 17-Jähriger, vermisste, als er an seinen Platz zurückkam. Dass das Trio ihm die Summe gestohlen hatte, habe sich dann im Gespräch mit den Bademeistern und den jungen Tätern schnell aufklären lassen, berichtet Thomas Hagel, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Ulm. Die jungen Diebe wurden von Polizeibeamten zurück nach Hause gebracht, wo es noch belehrende Gespräche an die Eltern gab – Taten dieser Dimension, sagt Hagel, fielen bei minderjährigen Tätern unter 14 Jahren ja eher in den Erziehungsbereich.
Sollte man in Freibädern grundsätzlich Vorsicht walten lassen? Hagel winkt ab: Dass in Freibädern in der Region oder in Ehingen etwas gestohlen werde, sei absolut selten. „Das ist ein Einzelfall.“ Aufmerksam zu bleiben, schade aber natürlich nie. Der geschädigte 17-Jährige habe grundsätzlich alles richtig gemacht, befindet Hagel: Nicht viel Bargeld mitnehmen, damit im Zweifel keine große Summe wegkommt.
