Fahrzeugbrand in Ehingen
: Schwarzer Rauch am Himmel – Anwohner alarmieren Feuerwehr

An der Ehinger Muckenmühle haben Anwohner eine schwarze Rauchsäule von einem Fahrzeug aufsteigen sehen und riefen die Feuerwehr. Was diese dort vorfand.
Von
Leonie Schönleber
Ehingen
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Feuerwehr: ARCHIV - 12.02.2025, Baden-Württemberg, Stuttgart: Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr steht mit Blaulicht bei der Feuerwache. (zu dpa: «Feuer durch Verpuffung - sechs Menschen verletzt») Foto: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Es sah nach einem brennenden Fahrzeug aus: Am Donnerstag riefen Anwohner die Feuerwehr zur Ehinger Muckenmühle.

Marijan Murat/dpa
  • Ehingen: Schwarzer Rauch bei der Muckenmühle – Anwohner alarmierten Feuerwehr.
  • Mehrere Notrufe gingen ein; Feuerwehr rückte mit 22 Mann und vier Fahrzeugen aus.
  • Vor Ort: Kein Lkw in Flammen, sondern Stromaggregat auf Lkw-Anhänger brannte.
  • Vermuteter Grund: technischer Defekt; zu viel Brennstoff entzündete sich mit massiver Rauchentwicklung.
  • Betreiberfirma handelte schnell; Feuerwehr kontrollierte nur, nach 30 Minuten wieder weg.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Aufregung am frühen Morgen: Bei der Ehinger Muckenmühle sahen Anwohner eine schwarze Rauchsäule von einem Lastwagen in die Luft steigen und alarmierten die Feuerwehr. Gleich mehrere Notrufe seien bei ihnen eingegangen, erinnert sich Stadtbrandmeister Oliver Burget. Mit 22 Mann und vier Fahrzeugen seien sie dann ausgerückt, um den vermeintlichen Brand zu löschen.

Vor Ort habe sich dann aber alles als halb so schlimm herausgestellt. Zunächst einmal sei gar kein Fahrzeug in Flammen gestanden – sondern ein Stromaggregat, auf dem Anhänger eines Lkws verbaut, habe Feuer gefangen. Burget vermutet einen technischen Defekt am Aggregat als Ursache: Im Motor habe sich wahrscheinlich zu viel Brennstoff befunden, der sich entzündet und „unter massiver Rauchentwicklung“, wie Burget es fachmännisch ausdrückt, abgebrannt sei.

Nicht mehr viel zu tun

Die Rauchsäule sei tatsächlich weithin sichtbar gewesen, was zweifellos das Erschrecken vieler Anwohner erkläre. Vor Ort hätten sich dann schnell Mitarbeiter der Betreiberfirma des Aggregats eingefunden und sich um Defekt und Brand gekümmert. Für die Feuerwehr selbst sei da nicht mehr viel zu tun geblieben. Man habe lediglich alles noch einmal kontrolliert, auch mithilfe einer Wärmebildkamera, sagt Burget, und nach einer halben Stunde wieder aufbrechen können.

Auch für die Polizei bedeutete der vermeintliche Fahrzeugbrand nicht viel Aufregung: Das sei alles sehr schnell wieder vorbei gewesen, heißt es dazu auf dem Präsidium. „Die Kollegen waren ein paar Minuten da.“