Aktion „Bildung stärken“: 20.000 Euro für besondere Momente und außergewöhnliche Angebote

62 Projekte aus 18 Schulen, 21 Kindertagesstätten und drei weiteren Bildungseinrichtungen wurden bei der 16. Auflage „Bildung stärken“ im vergangenen Jahr bedacht.
Archiv/Pressebüro Emmenlauer- Aktion „Bildung stärken“ vergibt 20.000 Euro an regionale Bildungseinrichtungen.
- Bewerbungen laufen erstmals rein digital über die Webseite der VR-Bank Alb-Blau-Donau.
- Förderbar sind nur Kosten, die im Jahr 2026 entstehen – Frist ist der 31. Mai 2026.
- Eine Jury aus Bank, Kommunalvertretung und Schulen entscheidet, Info an Gewinner im Juni.
- Spendenübergabe am 21. Juli 2026 – Beispiele früherer Förderungen reichen von Tellurium bis Reha-Buggy.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit 16 Jahren gibt es die Aktion „Bildung stärken“ der VR-Bank Alb-Blau-Donau und der SÜDWEST PRESSE. Seither flossen rund 265.000 Euro aus dem Gewinnsparen an sage und schreibe 815 Bildungsprojekte in der Region. Auch heuer sind wieder 20.000 Euro im Topf, um die sich Kindergärten, Schulen und andere Bildungseinrichtungen ab sofort bewerben können. „Wir fördern das Besondere“, beschreibt Bankvorstand Martin Traub das Ziel – es gehe um Projekte, die über die Pflicht und damit über den Lehrplan hinausgehen, um Hilfsmittel, die den Unterschied machen, um Aktionen, die bleibende Erinnerungen schaffen. Die finanziellen Zusatzmittel sollen dabei auch eine Anerkennung für Erzieher, Lehrkräfte und Betreuer sein, die sich für ihre Schützlinge in besonderem Maße ins Zeug legen.
„Wir wollen Lehren und Lernen fürs Leben fördern“, sagt Traub. Mit „Hilfe auf dem kurzen Weg“: Bewerben können sich Kindergärten, Schulen und andere Bildungseinrichtungen aus dem Geschäftsgebiet der VR-Bank Alb-Blau-Donau, das sich von Obermarchtal bis Dellmensingen und von Dächingen bis Oberdischingen erstreckt. Dabei können mehrere Projekte je Einrichtung eingereicht werden. Über die Vergabe der Gelder und die Höhe der Förderung entscheidet eine Jury.
So wurde im vergangenen Jahr etwa ein Tellurium für die Schmiechtalschule fast vollständig bezuschusst. Das Modell veranschaulicht die Bewegungen von Erde und Mond um die Sonne. Geld gab es außerdem für eine Rollenrutsche für die Frühförderstelle der St.-Elisabeth-Stiftung in Blaubeuren, verschiedene Spiele für die Streitschlichter-AG der Längenfeldschule in Ehingen, für die Anschaffung eines Reha-Buggys für den Schmiechtalkindergarten und für die so wertvolle Hausaufgabenhilfe des Kinderschutzbunds und des Ehinger Freundeskreises für Migranten. In früheren Jahren flossen Zuschüsse für einen Barfuß-Lehrpfad oder für Spielzeuge für besondere motorische Übungen.
Bewerbung wird einfacher und digitaler
Als Paradebeispiel für ein „Bildung stärken“-Projekt nennt Bankvorstand Traub zudem die Förderung eines Laser-Projektes an der Realschule Ehingen. Daraus ist mittlerweile die überaus erfolgreiche Schülergenossenschaft „Ureigen“ geworden, die sich mit der Herstellung und dem Verkauf von Produkten beschäftigt, die ganz individuell und nach Kundenwunsch mit dem schuleigenen Laser hergestellt wurden.
„Die Aktion ‚Bildung stärken‘ ist in den vergangenen Jahren zu einer Institution und einem Aushängeschild für beide Häuser geworden“, sagt Traub. Er sei alle Jahre wieder fasziniert von der Bandbreite der eingereichten Projektideen. „Das ist auch für die Jury immer wieder spannend.“
Die Bewerbung ist ab sofort und erstmals rein digital über die Webseite der VR-Bank Alb-Blau-Donau unter www.vrbankabd.de/meine-bank/engagement/vr-gewinnsparen/bildung-staerken.html möglich. Alle Kindergärten und Schulen im Geschäftsgebiet wurden bereits informiert. „In der Vergangenheit haben uns viele Bewerbungen auf dem Postweg erreicht“, erzählt Angelika Ruppert von der VR-Bank, bei der auch heuer wieder alle Projekt-Fäden zusammenlaufen. Oftmals seien die Briefe mit zum Teil großen gebastelten Zugaben zur Veranschaulichung der jeweiligen Wünsche gekommen. Jetzt soll es für die Einrichtungen einfacher werden – Zuschüsse gibt es künftig per Mausklick und mit wenigen auszufüllenden Pflichtfeldern.
Förderbar sind ausschließlich Kosten, die im Jahr 2026 entstehen. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2026. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des VR-Gewinnsparens. Eine Jury entscheidet über die Vergabe, die Gewinner werden im Juni informiert. Die feierliche Spendenübergabe findet am 21. Juli 2026 statt. Weitere Informationen erteilt Angelika Ruppert von der VR Bank Alb-Blau-Donau unter Telefon (07391) 500 51 14; Mail: angelika.ruppert@vrbankabd.de.
Bürgermeister, Schulleiter und Vertreter von Bank und Redaktion entscheiden
In der Jury sitzen aus der VR-Bank Alb-Blau-Donau Vorstandsmitglied Martin Traub, Angelika Ruppert aus dem Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sowie Vertriebsleiter Daniel Post. Die Schulen werden vertreten von Alexander Bochtler, Rektor der Ehinger Realschule und zugleich geschäftsführender Rektor der Ehinger Schulen, sowie Martin Ruppenthal, Vize-Rektor des Johann-Vanotti-Gymnasiums und Melanie Ritscher von der Schöne-Lau-Schule in Blaubeuren. Auch Ehingens Sozialbürgermeister Tobias Huber und Martin Tröster, Redaktionsleiter der SÜDWEST PRESSE in Ehingen, sind Mitglied der Jury.

