Zum Tod des bayerischen Politikers: Erinnerung an einen Volksnahen – als Hubert Aiwanger Musdorf eroberte

Auf ein Selfie mit dem Staatsminister: Hubert Aiwanger genoss das Bad in der Muswiesen-Menge sichtlich.
Archiv/Matthias Lauterer- Nach dem Tod von Hubert Aiwanger: Erinnerung an seinen Auftritt auf der Muswiese.
- Im Oktober 2024 füllte er die Festhalle Hahn in Musdorf bis in die Gänge.
- Die Rede wurde oft mit frenetischem Applaus unterbrochen – Selfies inklusive.
- „Spiegel“ nannte ihn „Meister der Bierzeltpolitik“ und „Instinktpolitiker“.
- Kurz zuvor sprach er auf dem Schätzele-Markt in Tengen bei einer BDS-Veranstaltung.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Die Erschütterung über den plötzlichen Tod des bayerischen Wirtschaftsministers und stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger ist groß – sicherlich auch bei vielen Menschen in Hohenlohe. Die Erinnerungen an seinen denkwürdigen Auftritt auf der Muswiese sind schließlich noch recht frisch: Im Oktober 2024 war der Niederbayer Stargast auf der Mittelstandskundgebung des Bundes der Selbständigen.
Der „Spiegel“ nennt ihn einen „Meister der Bierzeltpolitik“
Was immer man politisch von diesem streitbaren Politiker hielt, eines konnte ihm niemand absprechen: ungekünstelte Volksnähe. Alle Plätze und auch die Gänge der Festhalle Hahn in Musdorf waren bei seinem Auftritt voller Menschen. „Das Publikum liebt diese Rede, die immer wieder von fast frenetischem Applaus unterbrochen wird“, schrieb unsere Zeitung. Das passt zum Nachruf des „Spiegel“, in dem Aiwanger als „Meister der Bierzeltpolitik“ und „Instinktpolitiker auf dem schmalen Grat des Populismus“ bezeichnet wird.
Noch vor knapp zwei Wochen sprach Aiwanger auf dem Schätzele-Markt in Tengen bei einer Schwesterveranstaltung der hiesigen BDS-Kundgebung.

So voll wie 2024 war es selten bei einer BDS-Mittelstandskundgebung auf der Muswiese.
Peer Hahn