Wohnwagenbrand in Frankenhardt
: Mehr als 26.000 Euro an Spenden für ein neues Dach über dem Kopf

Bei der Spendenaktion für die vom Wohnwagenbrand betroffene Zirkusfamilie in der Gemeinde Frankenhardt sind fast 26.500 Euro und diverse Sachspenden eingegangen.
Von
Jens Sitarek
Frankenhardt
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Die Artistenfamilie steht vor den Trümmern des Wohnwagens und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Links im Bild: Hündin Stella, die noch nicht fassen kann, was passiert ist. Diana Frank (rechts) mit ihrer Tochter Angelina Prinzler, Baby Levana und Schwiegersohn Micel Quaiser.

Die Zirkusfamilie sagt „herzlichen Dank für die Anteilnahme, herzlichen Dank für die Sachspenden und herzlichen Dank für die finanzielle Unterstützung“: Diana Frank (rechts) mit ihrer Tochter Angelina Prinzler und deren Tochter Levana auf dem Arm, daneben Micel Quaiser, Schwiegersohn in spe. Nicht mit auf dem Foto ist der fünfjährige Sohn Karlito.

Lisa-Marie Irschik
  • Nach einem Wohnwagenbrand in Frankenhardt wurden fast 26.500 Euro und Sachspenden gesammelt.
  • Die Zirkusfamilie bedankt sich für finanzielle Unterstützung, Anteilnahme und Sachspenden.
  • Spendenaktion wurde von Bürgermeister Jörg Schmidt und Pfarrer Markus Hammer organisiert.
  • Sachspenden umfassen Paletten, Handpuppen, Waschtrockner, Kleidung, Spielzeug und mehr.
  • Ziel ist, der Familie wieder ein funktionierendes Wohnwagendach bereitzustellen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Pfarrer Markus Hammer und Frankenhardts Bürgermeister Jörg Schmidt haben nach dem Wohnwagenbrand am 10. Dezember eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Damals ging ein Wagen einer Zirkusfamilie am Ortsrand von Waldbuch in Flammen auf und wurde komplett zerstört. Ein zweiter Wagen wurde stark beschädigt und ist nur noch notdürftig bewohnbar.

Nun meldet sich Hammer mit einem Update zu Wort. Im Namen der Familie sagt er „herzlichen Dank für die Anteilnahme, herzlichen Dank für die Sachspenden und herzlichen Dank für die finanzielle Unterstützung“. Bei der Spendenaktion kamen fast 26.500 Euro zusammen, 18.320 Euro gingen auf dem Gemeindekonto ein. Der Rest kam über GoFundMe, davon wird allerdings noch eine Transaktionsgebühr abgezogen.

Gerade vor Weihnachten werde deutlich, wie viel Menschen auch durch kleinere Beträge gemeinsam erreichen können, betont Hammer. „Gemeinsam Licht sein mitten in Notsituationen. Es ist schön, wie hier Menschen zusammenhalten und wie Menschen sich gegenseitig in Not unterstützen.“

Dann sind da noch Sachspenden

Mit dem Bürgermeister werde er dafür sorgen, dass die Spenden ihrem Zweck dienen, so formuliert es Pfarrer Hammer: dass Familie Quaiser und Frau Frank „wieder ein funktionierendes Wohnwagendach über dem Kopf“ haben.

Dann zählt Hammer noch mal die Sachspenden auf, die durch den Spendenaufruf eingingen: Paletten für den Boden vor dem Wohnwagen (weil alles matschig ist) von zwei Personen aus Oberspeltach und Appensee; 17 Handpuppen von einem Ehepaar aus Satteldorf (eine Puppe hat einen Wert von ungefähr 130 Euro); ein Waschtrockner (Waschmaschine und Trockner in einem) von einer Familie aus Goldbach; Handtücher, Kleidung, Spielzeug, Schuhe von verschiedenen Familien aus Frankenhardt und Umgebung.