Warnstreik von Verdi
: Auch im Raum Crailsheim fahren am Freitag viele Busse nicht

Der Warnstreik der Gewerkschaft Verdi wirkt sich auch auf den Altkreis Crailsheim aus. So sind alle Linien der Firma Friedrich Müller Omnibusunternehmen betroffen, die einen mehr, die anderen weniger.
Von
Jens Sitarek
Crailsheim
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Warnstreiks im öffentlichen Dienst - Gelsenkirchen: 10.02.2025, Nordrhein-Westfalen, Gelsenkirchen: Ein Mitarbeiter der Bogestra klebt auf dem Betriebshof Ückendorf ein Warnstreikplakat in einen Bus. In Teilen des Ruhrgebiets läuft ein ganztägiger Warnstreik im Nahverkehr. Busse und Bahnen etwa im Kreis Recklinghausen, Bochum und Gelsenkirchen bleiben im Depot. Die Gewerkschaft Verdi will so den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst erhöhen. Foto: Federico Gambarini/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Von den Warnstreiks im öffentlichen Dienst sind auch viele Busunternehmen betrofffen. Hier klebt ein Mitarbeiter ein Warnstreikplakat in einen Bus.

Federico Gambarini/dpa (Symbolbild)
  • Verdi-Warnstreik betrifft viele Buslinien im Raum Crailsheim und Schwäbisch Hall.
  • Linien der Firma Friedrich Müller Omnibusunternehmen stark betroffen.
  • Stadtbus-Linien in Schwäbisch Hall (1-10) fallen aus.
  • Auftragsunternehmen und Rufbusse fahren regulär.
  • Streikkarten auf der Kreisverkehr-Homepage; Fahrten mit grüner Markierung nicht betroffen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Um ihre Forderungen in den laufenden Tarifverhandlungen durchzusetzen, hat die Gewerkschaft Verdi für Freitag, 21. Februar, zu weiteren Warnstreiks beim Stadtbus Schwäbisch Hall und der Firma Friedrich Müller Omnibusunternehmen aufgerufen. Dies hat zur Folge, dass in Schwäbisch Hall alle Stadtbus-Linien (1 bis 10) sowie der E-Wagenverkehr ausfallen. Ausnahmen sind Fahrten und Linien, die von Auftragsunternehmen gefahren werden (beispielsweise die Linien 45, 47 und 48 im Raum Gaildorf).

Diesmal geht die Streikrunde auch am Altkreis Crailsheim nicht spurlos vorüber, denn bei der Firma Friedrich Müller Omnibusunternehmen (FMO) sind alle Linien betroffen, die da wären: 12, 12A, 13, Regiobus RB 14, 16, 17, 17A, 18, 18A, 20, 23, 23Nord, 23A, 41, 49, 50, 58, 59, 59A, 60, 61, 61A, 62, 62A, 62B, 62C, 63, 67, 68, 70, S1. Auch hier lässt sich nicht pauschal sagen, dass die Linien komplett ausfallen, einige trifft es mal mehr, andere weniger. Ausnahmen sind Fahrten und Linien, die von Auftragsunternehmen bedient werden.

Rote und grüne Markierungen

Auf der Homepage vom Kreisverkehr Schwäbisch Hall finden sich PDFs von den FMO-Fahrplänen, darauf sind mögliche Streikausfälle rot markiert. Die grün gekennzeichneten Fahrten sind nicht vom Streik tangiert, weil Auftragsunternehmen im Einsatz sind. Das alles ist jedoch ohne Gewähr, denn laut Kreisverkehr kann es auch so sein: „Sollten sich nicht alle Fahrer/innen der Firma Müller am Streik beteiligen, besteht die Möglichkeit, dass einzelne Fahrten trotzdem fahren.“

Regulär unterwegs sind dagegen die Linien der Firma Röhler (29-32, 55, 55B, 56, 64-66A, 71, Regiobus RB72, 73-104), der Stadtbus Crailsheim (52, 53, 53N) sowie die Linien der Firma Hofmann (41-49) im Bereich Gaildorf. Zudem fahren die Rufbusse bei Bestellung ohne Einschränkungen. „Wir bedauern die Streikauswirkungen erneut zutiefst und die sich daraus ergebenden Notlagen im Schüler-, Berufs-, Freizeit- und Ausbildungsverkehr“, heißt es beim Kreisverkehr.

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