Vorfall bei Ellwangen
: Eisenkette um Schiene gelegt: Regionalzug muss kurzzeitig stoppen

Wer macht denn so was? Der RE von Crailsheim nach Stuttgart ist über eine Eisenkette gefahren, die um eine Schiene gelegt wurde. Die Feuerwehr war im Einsatz, die Kripo ermittelt.
Von
red/sebu
Ellwangen
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Bahngleise: ARCHIV - 13.03.2024, Schleswig-Holstein, Neumünster: Blick auf Bahngleise (Symbolbild). (zu dpa: «Saarbahn wird auch am Wochenende bestreikt») Foto: Marcus Brandt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Eine Schiene wurde wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr beschädigt. Wer ist dafür verantwortlich? (Symbolfoto)

Marcus Brandt/dpa
  • Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr bei Ellwangen: Schiene durch Eisenkette beschädigt.
  • Unbekannte legten zwischen 19.45 und 20.10 Uhr eine Kette um das einspurige Gleis.
  • Ein RE von Crailsheim nach Stuttgart überfuhr die Kette gegen 20.20 Uhr – niemand verletzt.
  • Schaden an der Schiene etwa 10.000 Euro, Strecke bis 1.20 Uhr gesperrt und dann wieder frei.
  • Feuerwehr leuchtete aus, Kriminalpolizei ermittelt; Hinweise an 0 73 61 / 58 00.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Unbekannte Personen haben am Samstag zwischen 19.45 Uhr und 20.10 Uhr eine
Eisenkette um eine Schiene des einspurigen Bahngleises auf Höhe von Ellwangen -
Rindelbach gelegt, wie das Polizeipräsidium Aalen mitteilt. Ein Regionalexpress von Crailsheim nach Stuttgart überfuhr die Kette demnach gegen 20.20 Uhr. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 10.000 Euro an der Schiene.

Der Regionalexpress wurde bei dem Vorfall nicht beschädigt, weshalb die Fahrt nach kurzer Zeit fortgesetzt werden konnte. Personen kamen nicht zu Schaden.

Strecke bis 1.20 Uhr gesperrt

Die Feuerwehr Ellwangen war zur Ausleuchtung des Gleises mit zwei Fahrzeugen und sieben Einsatzkräften vor Ort. „Die Beschädigungen an der Schiene konnten unmittelbar behoben werden und die Streckensperrung wurde um 1.20 Uhr aufgehoben“, schreibt die Polizei.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter Telefon 0 73 61 / 58 00 zu melden.