Unfall in Dinkelsbühl: Überschlagen und gegen Baum geprallt – Frau lebensgefährlich verletzt

Bei Unterradach (Dinkelsbühl) ist am Donnerstagabend eine 36-Jährige mit ihrem Auto von der Straße abgekommen und schwer verletzt worden.
Stefan Puchner/dpa- Bei Unterradach verunglückte eine 36-Jährige auf der Staatsstraße und wurde schwer verletzt.
- Laut Polizei kam sie gegen 17.15 Uhr von der Fahrbahn ab und prallte nach Überschlägen gegen einen Baum.
- Zeugen leisteten Erste Hilfe – die Feuerwehr befreite die Frau und übergab sie dem Rettungsdienst.
- Ein Rettungshubschrauber flog sie mit schweren Kopf- und Gesichtsverletzungen ins Klinikum.
- Autoteile wurden bis zu zehn Meter weit geschleudert; die Straße war für die Bergung gesperrt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie die Polizei mitteilt, hat sich am späten Donnerstagnachmittag (30. April) auf der Staatsstraße im Dinkelsbühler Teilort Unterradach ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignet. Eine 36-jährige Autofahrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen, nachdem sie alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen war.
Die Frau war gegen 17.15 Uhr von Dinkelsbühl kommend in Richtung Waldeck unterwegs, als sie mit hoher Geschwindigkeit nach rechts von der Straße abkam. Ihr Wagen touchierte erst zwei Wasserdurchlässe, überschlug sich anschließend mehrfach und prallte schließlich massiv gegen einen Baum. Das Wrack kam schwerbeschädigt im Straßengraben zum Stehen.
Zeugen leisten Erste Hilfe
Zwei entgegenkommende Zeugen bemerkten den Unfall und leisteten der zunächst bewusstlosen Frau sofort Erste Hilfe. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten die 36-Jährige anschließend aus dem Fahrzeugwrack und übergaben sie dem Rettungsdienst. Aufgrund schwerer Kopf- und Gesichtsverletzungen wurde die Verunfallte mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum geflogen. Der Notarzt habe nicht ausschließen können, dass sich die 36-Jährige in Lebensgefahr befinde.
Autoteile meterweit geschleudert
Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass Teile des Motors und des Fahrwerks bis zu zehn Meter weit geschleudert wurden. Die Feuerwehr stellte vor Ort den Brandschutz sicher, band auslaufende Betriebsstoffe und übernahm die notwendige Verkehrsumleitung. Hinweise auf eine Beteiligung weiterer Fahrzeuge ergaben sich bei der Unfallaufnahme durch Beamte der Dinkelsbühler Polizei nicht.
Die Staatsanwaltschaft wurde in die Ergebnisse der Unfallaufnahme mit eingebunden und ordnete die Sicherstellung des Unfallfahrzeugs an. Während der Bergungsarbeiten war die Staatsstraße vollständig gesperrt. Am Pkw entstand Totalschaden in Höhe von rund 15.000 Euro.
