Unfall im Bahnverkehr
: Panische Rinder bei Blaufelden von Zug erfasst

Die Bundespolizeiinspektion Stuttgart informiert über einen Bahnunfall, der sich bereits am frühen Mittwochnachmittag ereignet hat. Dabei starben zwei schottische Highland-Rinder.
Von
swp
Blaufelden
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Ein sogenanntes „Highland–Rind“ (Symbolbild): ARCHIV - 13.01.2022, Brandenburg, Baruth: So sieht ein sogenanntes "Highland-Rind" aus. (zu dpa: «Unbekannte stehlen Highland-Rind») Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

So sieht ein schottisches Highland-Rind aus. Zwei solcher Tiere liefen bei Blaufelden auf die Gleise.

Sören Stache/dpa (Symbolbild)
  • Zwei schottische Highland-Rinder wurden bei Blaufelden von einem Zug erfasst und getötet.
  • Unfall passierte am Mittwoch gegen 14 Uhr, nahe der Bahnstrecke Crailsheim–Niederstetten.
  • Tiere sprangen bei Verladung in Panik über einen Zaun und liefen auf die Gleise.
  • Zugführer konnte Kollision trotz eingeleiteter Schnellbremsung nicht verhindern.
  • Bahnstrecke war von 14:01 bis 15:38 Uhr gesperrt, Schaden am Zug im mittleren vierstelligen Bereich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zu einem für zwei schottische Highland-Rinder tödlichen Unfall ist es am Mittwoch gegen 14 Uhr in der Nähe von Blaufelden gekommen. Beide Tiere wurden von einem Zug erfasst. Wie kam es dazu?

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen verluden zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von 35 und 45 Jahren auf einer Weide unweit der Gleise ihre Rinder in einen Viehtransporter. Dabei  sollen zwei Tiere in Panik geraten und über einen Zaun gesprungen sein, heißt es im Pressebericht der Bundespolizeiinspektion Stuttgart.

Die Bundespolizei ermittelt

Anschließend liefen die Rinder auf die Gleise. Trotz einer eingeleiteten Schnellbremsung konnte der Triebfahrzeugführer einer Regionalbahn den Zusammenstoß mit den Rindern nicht mehr verhindern. Diese wurden dadurch getötet. Der Schaden am Zug liegt im mittleren vierstelligen Bereich.

Für die Dauer der polizeilichen Maßnahmen musste die Bahnstrecke zwischen Crailsheim und Niederstetten von 14.01 bis 15.38 Uhr gesperrt werden. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.