Unfall auf der A7
: Lkw-Fahrer schläft ein, prallt in Schutzplanke, fährt weiter

Glück im Unglück hat ein Lkw-Fahrer heute frühmorgens auf der A7 bei Feuchtwangen. Wegen Sekundenschlaf prallt er in die Schutzplanke. Andere Verkehrsteilnehmer haben dagegen Pech.
Von
Ralf Stegmayer
Dinkelsbühl
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ILLUSTRATION - 30.11.2023, Baden-Württemberg, Stuttgart: Zwei Polizisten stehen vor einem Polizeifahrzeug (gestellte Szene). (zu dpa: «Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung nach Unfall in Hannover») Foto: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Unfall auf A7 nahe Feuchtwangen:  Ein 61-jähriger Lkw-Fahrer verursacht Schäden und fährt weiter.

dpa/Symbolbild
  • Lkw-Fahrer schlief auf der A7 ein und prallte nahe Feuchtwangen in die Mittelschutzplanke.
  • Er fuhr trotz Unfall weiter – erst vor Dinkelsbühl/Fichtenau blieb der Lastwagen liegen.
  • Der 61-Jährige gab Sekundenschlaf und die Kollision zu, so die Verkehrspolizei Ansbach.
  • Es läuft ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht.
  • Fahrzeuge fuhren über verlorene Lkw-Teile, der Gesamtschaden liegt im mittleren fünfstelligen Bereich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Dieser Brummi-Fahrer hätte wohl lieber eine Pause gemacht. Ein 61-jähriger Fahrer eines Lkw ist am Freitagmorgen (8. Mai) gegen 4.20 Uhr auf der A7 in Richtung Ulm unterwegs gewesen. Zwischen den Anschlussstellen Feuchtwangen-West und Dinkelsbühl kam er nach links von der Fahrbahn ab und prallte in die Mittelschutzplanke.

Wie die Verkehrspolizeiinspektion Ansbach mitteilt, setzte der 61-Jährige trotz des Unfalls seine Fahrt zunächst fort und passierte dabei auch eine Möglichkeit zum gefahrlosen Abfahren von der Autobahn am Parkplatz Mühlbuck. Doch schließlich ging es nicht mehr weiter. Der Zustand seines beschädigten Fahrzeugs machte eine Weiterfahrt unmöglich, sodass der Lastwagen auf dem Standstreifen kurz vor der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau zum Stehen kam.

Sekundenschlaf und Unfallflucht

Gegenüber Beamten einer Streife der Verkehrspolizei gab der Mann die Kollision mit der Mittelleitplanke zu und räumte zudem ein, eingeschlafen zu sein. Deshalb wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

In Folge des Unfalls kam es laut Polizei zu weiteren Geschädigten: Auf beiden Richtungsfahrbahnen sind Fahrzeuge über verlorene Fahrzeugteile des verursachenden Lkws gefahren. Der dadurch entstandene Gesamtschaden ist nach ersten Schätzungen der  Verkehrspolizei erheblich und dürfte im mittleren fünfstelligen Bereich liegen.