Unfall auf der A6
: Kleintransporter rast in Stauende, Fahrer schwer verletzt

Trotz schwerer Verletzungen hat ein 54-Jähriger Glück im Unglück, der am Montag nahezu ungebremst wegen eines Staus auf der A6 auf einen stehenden Sattelzug prallt.
Von
res
Feuchtwangen
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ARCHIV - 12.06.2017, Bayern, Günzburg: Ein Polizeifahrzeug warnt auf der Autobahn A8 eine Leuchtschrift vor einer Unfallstelle. (zu dpa: «Vollsperrung auf A6 - Unfall mit drei Lastwagen») Foto: Stefan Puchner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Am Montagmittag hat ein 54-jähriger Fahrer eines Kleintransporters bei einem schweren Unfall auf der A6 bei Feuchtwangen sehr viel Glück gehabt

dpa
  • Schwerer Unfall auf der A6 bei Feuchtwangen: Kleintransporter prallte ins Stauende.
  • Der 54-Jährige fuhr fast ungebremst auf einen stehenden Sattelzug und wurde schwer verletzt.
  • Leichte Versetzung beim Aufprall rettete wohl sein Leben – die Kabine wurde stark deformiert.
  • Unfall am Montagmittag gegen 11.30 Uhr; A6 zeitweise gesperrt, ab 14 Uhr wieder frei.
  • Sachschaden mindestens 30.000 Euro, Einsatz von Feuerwehr und Autobahnmeisterei.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie die Verkehrspolizeiinspektion Ansbach mitteilt, ist am Montagmittag (8. Juni) gegen 11.30 Uhr auf der A 6 in Fahrtrichtung Nürnberg auf Höhe der Anschlussstelle Feuchtwangen Nord ein schwerer Verkehrsunfall passiert. Dabei ist der Unfallverursacher schwer verletzt worden und hatte „dennoch Glück im Unglück“, so die Polizei.

Wegen Arbeiten an der Schutzplanke war die zweispurige Fahrbahn der Autobahn auf eine Spur verengt worden. Im sich vor dieser Verengung stauenden Verkehr stand auf der rechten Fahrspur verkehrsbedingt ein Sattelzug. Der 54-jährige Fahrer eines Kleintransporters übersah dieses Stauende und fuhr nahezu ungebremst auf den Sattelanhänger auf. Dabei wurde die Fahrerkabine massiv „deformiert“, weil das Fahrzeug bis auf Höhe des Laderaums unter den Lkw-Anhänger geschrammt ist.

Zentimeter retten Mann wohl das Leben

Lediglich der Umstand, dass das Verursacherfahrzeug leicht nach links versetzt auf den Sattelanhänger geprallt war, rettete dem Mann wohl das Leben. Er wurde dennoch schwer verletzt, vom Rettungsdienst versorgt und in die Klinik nach Ansbach gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 30.000 Euro.

Die Feuerwehren Wörnitz und Schnelldorf banden auslaufende Betriebsstoffe. Die Autobahnmeisterei Herrieden sorgte für eine Absicherung der Unfallstelle. Für die Dauer von etwa zwei Stunden im Rahmen der Unfallaufnahme und bis zum Abschluss der Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen war die Autobahn maximal einspurig befahrbar und zeitweise komplett gesperrt. Erst gegen 14 Uhr konnte die A6 wieder frei befahren werden.