Unfälle beim Hesselberg: Gleitschirmflieger landet im Baum, Rettungshubschrauber beschädigt

Der Gleitschirmflieger auf dem Hesselberg kam am Sonntag bei seinem Sturz mit dem Schrecken davon.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa (Symbolbild)- Am Hesselberg gab es zwei Unfälle: Ein Gleitschirmflieger landete im Baum.
- Feuerwehr befreite den unverletzten Piloten, der 41 Jahre alt ist.
- Rettungshubschrauber Christoph 65 wurde leicht beschädigt.
- Ein Fahrzeug der Feuerwehr rangierte zu nah am Hubschrauber.
- Der Hubschrauber setzte seinen Flug nach technischer Untersuchung fort.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Gleitschirmflieger ist am Sonntag auf dem Hesselberg in eine missliche Lage geraten, zudem ist ein Rettungshubschrauber leicht beschädigt worden. Aber der Reihe nach.
Zunächst startete ein 41-Jähriger mit seinem Gleitschirm auf dem Südhang seinen Flug Richtung Gerolfingen. Rund 300 Meter vom Startpunkt entfernt unterschätzte der Pilot die Höhe und streifte mit dem Gleitschirm mehrere Bäume, schreibt die Polizeiinspektion Dinkelsbühl. Schließlich blieb der Schirm in zwei Bäumen hängen.
Die Feuerwehr Gerolfingen befreite den Mann, der unverletzt war, kurze Zeit später aus der misslichen Lage. Ob ein größerer Schaden an dem Gleitschirm entstand, kann noch nicht bewertet werden, so die Polizei weiter.
Etwaige Verletzungen nicht bekannt
Da beim Eingang des Notrufs etwaige Verletzungen des abgestürzten Gleitschirmpiloten noch nicht bekannt waren, startete der Rettungshubschrauber Christoph 65 aus Dinkelsbühl mit einem Notarzt an Bord in Richtung Hesselberg. Dieser landete in unmittelbarer Nähe zur Absturzstelle des Gleitschirms.
„Aufgrund der Geländesituation“, wie es heißt, rangierte dort ein Fahrzeug der Feuerwehr. Dabei geriet es zu dicht an den stehenden Hubschrauber und beschädigte diesen leicht. Christoph 65 konnte seinen Flug erst fortsetzen, nachdem ein Flugzeugtechniker das Fluggerät untersucht hatte.
