Unfälle auf der A7
: Mehrere Crashes, eine Schwerverletzte und ein langer Stau

Auf der A7 hat es am Freitagmittag bei Memmingen mehrfach gekracht. Ein Rettungshubschrauber war vor Ort. Die Autobahn muss lange gesperrt werden.
Von
Nico Pannewitz,
Daniel Wydra
Memmingen
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Eine lange Wartezeit mussten Autofahrer am Freitagmittag auf der A7 von Memmingen Richtung Ulm ertragen. Aufgrund zweier großer Unfälle gab es eine Vollsperrung und jede Menge Stau.

Eine lange Wartezeit mussten Autofahrer am Freitagmittag auf der A7 von Memmingen Richtung Ulm/Neu-Ulm ertragen. Aufgrund zweier großer Unfälle gab es eine Vollsperrung und jede Menge Stau.

Nadine Vogt
  • Zwei Unfälle auf der A7 bei Memmingen verursachen langen Stau Richtung Ulm/Neu-Ulm.
  • Insgesamt neun Fahrzeuge beteiligt, mehrere Verletzte, eine Person schwer verletzt.
  • Rettungshubschrauber und Rettungskräfte im Einsatz, Vollsperrung des betroffenen Abschnitts.
  • A7-Abschnitt noch gesperrt, Autobahnmeisterei reinigt die Fahrbahn.
  • Weitere Informationen folgen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie die Polizei mitteilt, ist es am Freitag, 21.02.2025, gegen 13:20 Uhr auf der A7 bei Memmingen in Richtung Ulm/Neu-Ulm zu zwei größeren Unfällen gekommen. Diese ereigneten sich in relativ kurzer Entfernung zueinander auf Höhe Buxheim, zwischen dem Autobahnkreuz Memmingen und der Anschlussstelle Berkheim.

Die Serie an Unfällen begann mit einem Auffahrunfall auf dem linken Fahrstreifen, bei dem der 29-jährige Fahrer eines Opels auf den Skoda eines 46-Jährigen auffuhr. Direkt im Anschluss daran prallte ein 32-jähriger Fahrer eines VW in das Heck eines 41-Jährigen, der mit seinem BMW hinter dem ersten Auffahrunfall zum Stehen gekommen war. Bei diesen beiden Unfällen blieb es bei Blechschäden.

Bei dem anderen Unfall, in den sechs Fahrzeuge verwickelt wurden, gab es mehrere Verletzte und eine schwerverletzte Person. Der 62-jährige Fahrer eines BMW, der 25-jährige Fahrer eines Mazda und der 40-jährige Fahrer eines Audi A3 bremsten auf dem linken Fahrstreifen aufgrund der vorangegangenen Unfälle bis zum Stillstand ab. Das bemerkte ein 60-Jähriger in seinem Audi A1 zu spät und prallte mit voller Wucht in das Heck des vor ihm stehenden Audi A3, wodurch dieser in das Heck des Mazdas und dieser wiederum in das Heck des BMWs geschoben wurden. Der hinter dem Audi A1 fahrende 31-jährige Toyota-Fahrer erkannte die Gefahr ebenfalls zu spät und fuhr ihm mit hoher Geschwindigkeit ins Heck, wodurch der Audi A1 noch gegen die Mittelschutzplanke geschoben wurde. Dadurch wurde die Beifahrerin im Audi A1 eingeklemmt.

A7 muss komplett gesperrt werden

Direkt danach daran prallte dann noch der 37-jährige Fahrer eines Mercedes in die Seite des Toyotas. Die beschädigten Fahrzeuge blockierten im Anschluss daran sowohl den linken als auch den mittleren Fahrstreifen. Mehrere Fahrzeuge und Einsatzkräfte der Feuerwehr Memmingen eilten zur Unfallstelle. Zur Bergung der Pkw und zur Befreiung der eingeklemmten Person aus dem Fahrzeug wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Würzburg für etwa eine Stunde komplett gesperrt. Im Anschluss an die Bergung konnte der Verkehr für weitere zwei Stunden nur über den rechten Fahrstreifen und den Seitenstreifen laufen, da die stark verschmutzte Fahrbahn durch die Autobahnmeisterei gereinigt werden musste.

Die 60-jährige Beifahrerin des Audi A1 wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen ins Klinikum Memmingen eingeliefert. Drei weitere Personen kamen mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser.

Neben Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst war auch ein Rettungshubschrauber vor Ort. Durch die Einsätze gab es in Richtung Ulm/Neu-Ulm einen langen Stau. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf etwa 85.000 Euro.