In den vergangenen Tagen hatte sich der Schützenverein Beimbach noch bedeckt gehalten. Dass der Tatverdächtige Adrian S. der Tragödie in Rot am See Vereinsmitglied war, hatten einige Medien aber bereits herausgefunden. Am Dienstagmorgen hat sich der Verein nun geäußert - und eine Stellungnahme veröffentlicht. Diese veröffentlichen wir hier komplett und unverändert:
„Fassungslos stehen wir, die Vorstandschaft des Schützenverein Beimbach und unsere Mitglieder vor den Ereignissen in Rot am See.
Unser Vereinsmitglied Adrian hat seine Familie getötet.
Er war seit drei Jahren Mitglied in unserem Verein.
Wir haben ihn zusammen mit seinem Onkel kennengelernt, der ihn lange zum Training gefahren und wieder abgeholt hat.
Adrian hatte sich als zurückhaltender Mensch gezeigt, der pflichtbewusst seinen Aufgaben nachkam, hilfsbereit und freundlich war.
Heute überfluten uns Gefühle der Betroffenheit und der Trauer.
Wir können nicht fassen, was in Adrian vorgegangen sein muss.
Im Gedanken sind wir bei den Hinterbliebenen und Trauernden.
Gez. Die Vorstandsschaft