Tierquälerei in Schnelldorf
: Kleine Hündin an der A6 ausgesetzt und an Baum gebunden

An Baum angebunden und einfach zurückgelassen: Eine Hündin ist bei Schnelldorf an A6 ausgesetzt worden. Ein Zeuge findet das Tier und verständigt die Polizei, die jetzt ermittelt.
Von
res
Schnelldorf
Jetzt in der App anhören
Diese kleine Jack-Russell-Hündin wurde im Bereich der Autobahn bei Schnelldorf ausgesetzt.

Diese kleine Jack-Russell-Hündin wurde im Bereich der Autobahn bei Schnelldorf ausgesetzt.

privat
  • An der A6 bei Schnelldorf wurde eine junge Jack-Russell-Hündin an einen Baum gebunden gefunden.
  • Ein Zeuge versorgte den Hund mit Wasser und informierte die Polizei Feuchtwangen.
  • Die Hündin war gechipt, aber nicht registriert – Halter meldeten sich weder bei Polizei noch online.
  • Zunächst kam sie in eine Tierklinik, anschließend ins Tierheim Ansbach.
  • Die Polizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Fundhund! Wer vermisst mich? Gefunden wurde ich bei Schnelldorf. Bitte in der Tierklinik oder bei der Polizei Feuchtwangen melden!“ So steht es auf der Facebook-Seite einer Tierklinik im Landkreis Ansbach. Und das ist passiert.

Wie die Polizei Feuchtwangen mitteilt, hat sich am Freitag, 26. Juni, „ein aufmerksamer Mitteiler“ bei der Inspektion gemeldet und mitgeteilt, dass er am Pendlerparkplatz nördlich der Autobahnausfahrt Schnelldort an der A6 einen Hund gefunden hat. Dieser war an einen Baum angeleint. Wie sich herausstellte, ist es eine junge Hündin der Rasse Jack Russell Terrier. Der Finder hat das Tier mit Wasser versorgt und daraufhin die Polizei verständigt.

Kein Frauchen oder Herrchen meldet sich

Durch eine Streifenbesatzung konnte geprüft werden, dass die Hündin wohlauf war. Die Beamten brachten sie zunächst in eine nahegelegene Tierklinik. Dort stellen die Tiermediziner fest, dass sie zwar gechipt, jedoch nicht registriert ist.

Bisher hat sich weder bei der Polizei, noch auf eine durch die Tierklinik gepostete Meldung mittels sozialer Medien, eine Hundehalterin oder ein Hundehalter gemeldet, dem das Tier gehört.  Da sich auch bis zum Folgetag, Samstag, 27. Juni, niemand gemeldet hat, wurde der Hund nach Ansbach ins Tierheim gebracht.

Verfahren eingeleitet

„Gegen die bisher unbekannte Täterin oder den unbekannten Täter wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Verstoßes nach Tierschutzgesetz eröffnet, da die Hündin offensichtlich ausgesetzt wurde“, berichtet die Feuchtwanger Polizei abschließend. Vor allem wegen der großen Hitze hätte das für die Hündin zu einer echten Gefahr werden können.